ich fürchte, dass ein Denkfehler aufgetreten ist, wenn die wenig bioverfügbaren Omega-3-Fettsäuren des Leinöls mit den Omega-3-Fettsäuren aus Algen hinsichtlich der Bioverfügbarkeit auf eine Stufe gestellt werden. Schon eine einfache Überlegung zeigt folgendes: die bisherigen Omega-3-Liferanten, die Fische, stellen die Omega-3-Fettsäuren nicht selbst her, sondern nehmen sie mit der Nahrung auf. Diese Fische sind das oberste Glied einer Nahrungskette, deren unterstes bestimmte Mikroalgen sind.
s. dazu zB: https://www.loges.de/de/service/inhaltsstofflexikon/schizochytrium/
#(Schizochytrium sp. sind Meeres-Mikroalgen (mikroskopisch kleine einzellige Algen), die in Mangroven-wäldern tropischer Küsten leben. Sie ernähren sich von einfachen organischen Substanzen (z. B. abge-storbene Blätter) und benötigen kein Licht.
Schizochytrium-Arten sind dafür bekannt, dass sie große Mengen an EPA und DHA bilden. Auch Fische und Krill reichern letztendlich aus Algen Omega-3-Fettsäuren an. Zur Gewinnung von EPA und DHA werden die Mikroalgen in großen Behältern in künstlichem Meerwasser kultiviert. Die Mikroalgen sind die ursprüngliche Quelle von Omega-3-Fettsäuren und durch ihre Kultivierung bleibt das Ökosystem Meer unbeeinträchtigt und Fisch- und Krillbestände werden geschont.)#
Im Internet-Versand sind diverse Produkte unter der Bezeichnung " vegane Omega 3 Fettsäuren" erhältlich.