Moin,
auch auf dem Symposium der EWG wie auch bei meinem Arzt habe ich wieder ein paar interessante Dinge gelernt:
- Dr. Mutter sagt, dass Personen mit MS, die zu ihm kommen, Tage/wenige Wochen vorher eine extrem starke Aussetzung mit Quecksilber hatten. ZB durch das ungeschützte Entfernen von Amalgam.
- Quecksilber kommt bei einem Provokationstest nicht zwingend am Anfang gleich voll raus. Denn bei Personen mit defekten GST-Enzymen (Glutathion - S- Transferase M1, P1 T1) kommt das zuletzt raus. Warum weiß man nicht, sollte man aber im Hinterkopf behalten.
- zum Einordnen: Ein ALS Patientenbeispiel von Dr. Mutter: 1. Geheilt...also wirklich geheilt. Der Mann kam jedoch sofort zu ihm und hatte einen Quecksilberspiegel nach Provokation von 232 mcg/g Kreatin. (zum Vergleich meiner: 32 mcg/g).
- Es ist gar nicht so selten, dass Leute, mit denen ich mich unterhalte, einen Hg-Wert um die 200 mcg/g haben...bei meinem Arzt. Wahnsinn...ich sage denen dann lieber nicht, das die eine Haaresbreite von ALS entfernt sind :-/
- Bei sehr vielen reichert sich dann auch immens Alu an...also so mit >300/400/500 mcg/g.
Alle haben andere Symptome...weil es massiv davon abhängt, was man für Gene hat und wo das Metall andockt.
Und was ich irre finde: Ich dachte ja, ich wäre mal wieder ein "Glückskind" mit meinem defektem GST M1...aber weit gefehlt. Das haben in Deutschland 50% der Leute! Ich habe nämlich tatsächlich Glück, da bei mir P1 und T1 ok sind. Richtig gefährlich wird es, wenn die auch defekt sind, siehe:
http://www.dr-kuklinski.info/publikationen/glutathion.pdf
Und eine HP bei meinem Doc meinte: Es kommen immer jüngere Menschen bei Ihnen in die Praxis, die kaum noch bis zum Sessel gehen können, um die Entgiftungsinfusionen zu bekommen :-/ ...das ist die bittere Wahrheit.
Aber zum Glück nicht laut Schulmedizin. Da gibt es nämlich keine chronische Belastung mit Schwermetallen :-) ...so einfach! Ich vergesse das immer ;-)...sind alles Leute wie ich, die sich Ihre Erkrankung nur einbilden!
VG,
Robert