Gestern bei einer Geburtstagsfeier erzählt eine andere Eingeladene von ihrer hochbegabten Enkelin, 1er Abi, die nun am Ende ihres Studiums zu scheitern droht. Sie ist bei ihren Prüfungen durchgefallen, bei einer zum dritten Mal.
Sie leidet seit Jahren an Panikattacken, Angst vor Prüfungen, kann dann einfach nicht denken.
Frage ich, was isst sie denn? Prompte Antwort: Vegetarierin, schon seit langem.
Das Gehirn braucht tierisches Fett, Nährstoffe aus Fleisch, tierischen Produkten. Ängste, Panikattacken, Depressionen sind Hilfeschreie eines verhungernden Gehirns.
Es gibt inzwischen Literatur dazu, nicht nur Georgia Ede (Diagnosis Diet, Buch: Change your Diet, change your Mind), Bücher von Betroffenen (Lierre Keith: The Vegetarian Myth, deutsch von Ulrike Gonder: Ethisch essen mit Fleisch, Ulrich Neumeister: Veggiewahn).
Die besorgten Großeltern wollen versuchen, ihre begabte Enkelin darauf hinzuweisen. Sie kann gut Englisch, da ist Georgia Ede eine gute Adresse, die auch Studentinnen betreut, sie da abholt, wo sie stehen.
Keine Frau sollte mit 25 Jahren scheitern müssen, nur weil sie gegen ihre Biologie lebt.
Patricia, natürlich gibt es Menschen, die gut als Vegetarier leben können. Besonders, wenn sie früher nur die Fleischbrocken aus der Suppe gefischt haben - heute kaum noch nötig, und inzwischen sind eh (fast) alle Suppen nur noch mit Gemüsebrühe.
Außerdem sind Männer hier begünstigt: Sie müssen nicht jeden Monat Blut spenden. Frauen brauchen eigentlich mehr Fleisch als Männer und essen in der Regel weniger, wenn überhaupt ...
Schöne Sommerwoche euch allen!
Uli