26.08.2019
@Thorsten
es würde zu weit führen , die carb Frage hier erschöpfend zu diskutieren. Es gibt gute Literatur dazu .
Nur soviel : es wird diskutiert, dass es Leute gibt , die genetisch besser an die carbs angepasst sind (und hier ist die Rede von jenen in der modernen Ernährung, insbesonder Getreide und Süsses) da die Kohlenhydratreiche Ernährung erst seit Beginn des Ackerbaus so existiert.
Mittelmeerbewohner kamen offenbar früher in Kontakt mit den Segnungen des Ackerbaus als Nordlichter .
Die Erklärung ist die starke Insulinantwort auf die "schnellen KH" und ein darauf anhaltend tiefer Blutzucker, der eine Energiekrise im Gehirn auslöst.
Die Reaktion des Körpers auf diese Krise ist starke Adrenalin-und Cortisolausschüttung, diese wiederum bewirken z.B. Migräneattacken.
Mit der ketogenen, aber auch mit der LC-Ernährung bleibt der Blutzucker stabil und die Krisen bleiben aus.
Auf der anderen Seite gibt es die Leute, die zuviel KHs zu sich nehmen ( und wenig bewegen und somit wenig verbrauchen) , so dass sie insulinresisten werden und Diabetes bekommen.
Dann gibt es noch Menschen ( nur ein Beispiel ) wie viele Asiaten, die sich zwar kh-reich ernähren ( wobei dort z.B. weisse Brötchen, Chips und Schokolade weniger zum Einsatz kommen) und trotzdem gesund sind.
Die Erklärung dafür ist, dass sie sich eher unterkalorisch ernähren und viel verbrauchen.
Asiaten, die nach Amerika auswandern und sich dort amerikanisch ernähren und zudem noch viel zu viel davon, erkranken an den gleichen "Zivilisationskrankheiten " wie die Amerikaner.
Es kommt also auch drauf an, was man isst ( welche Art von KH ) wieviel und wie häufig.
Es ist ein weites Feld.