02.07.2018
"Ja, genau. Und was willst du mir nun damit genau sagen? Ist das für dich die Begründung dafür, dass ein Mensch mit Depression Antidepressiva nehmen soll? Erläuter' das doch bitte mal."
Ganz einfach Christine: es wurde behauptet, Antidepressiva seien überflüssig, da sie nicht besser wirken, als Placebos: 30% Trefferquote. Es wurde suggeriert, dass Antidepressiva quasi Placebos seien und das halte ich für falsch!
Ich schrieb, dass es durchaus auch möglich ist, dass genügend Serotonin im Gehirn vorhanden ist und es trotzdem einen Prozentsatz an Menschen gibt, die davon nicht profitieren, da die Serotoninrezeptoren bei ihnen nicht mitmachen. Da greifen dann die Antidepressiva. Hast du einen besseren Vorschlag, diese Rezeptoren sensibler auf das Serotonin reagieren zu lassen?
Lass hören!
Sicher sollte man alle Möglihkeiten ausschöpfen, die Depression auf natürlichem Wege zu bekämpfen. Nachweisbar, über das Abbauprodukt des Serotonin. Haben die Patienten nachweisbar genügend Serotonin zur Verfügung und es stellt sich keine Besserung ein, Dann...und nur dann, sollte man, meiner Meinung nach, Antidepressiva verabreichen.
Wie hoch mag der Anteil der Menschen sein, mit Depression, auf die das zutrifft? 30%, bei Serotonintuning vielleicht noch 15%?