13.07.2021
Hallo Blackdove,
als Parkinsonerin, die die konventionelle L-Dopa-Behandlung ablehnt, verhindere ich die parkonsontypische Schlaflosigkeit mit 2,5 Gramm Tryptophan und 750 Milligramm GABA vor dem Schlafengehen.
Die schlaffördernde Wirkung von GABA bewirkt, dass ich das Tryptophan relativ niedrig dosieren kann.
Trotzdem wache ich öfter einmal mit einer leichten depressiven Verstimmung und Antriebslosigkeit auf, bedingt durch Dopaminmangel.
Tyrosineinnahme am Morgen ist prinzipiell eine gute Idee, aber mit Augenmaß: Ich habe bei Wikipedia gelesen, dass ein Zuviel an Tyrosin widersinnigerweise die Dopaminproduktion drosselt. Dieser Effekt tritt meines Wissens bei der Einnahme von dopaminförderndem Phenylalanin nicht auf.
Ich selbst nehme weder Tyrosin noch Phenylalanin isoliert zu mir. Stattdessen schlucke ich mit dem ersten Getränk morgens (kalter Kräutertee mit einem halben Teelöffel Basenpulver) zehn Amino-8-Tabletten. Eine Viertelstunde später singe ich fröhlich unter der Dusche - die morgendliche Dopaminmangel-Krise ist überwunden.
Ich hoffe, mein kleiner Erfahrungsbericht hilft dir weiter.
Herzliche Grüße
Layla