Hallo Robert
"Und vor allem: Bis zur Neolitischen hatten wir einfach viel viel weniger Carbs zu uns genommen. Ja, wir können Cabs verdauen, aber wir waren/sind diese im Verhätnis gigantische Mengen nicht gewohnt. Und da sich unsere Gene in den letzten 8000 Jahren (angeblich, bin kein Genetiker) nicht verändert haben, ...haben wir halt noch das Verdauungssystem von damals. Das kannte keine Nudeln, da es 3 MIO Jahre keine gab."
Das sehe ich etwas anders.
Eskimos haben einen besonders angepassten Fetstoffwechsel, Asiaten teilweise eine besooders angepassten Kohlenhydrat-Stoffwechsel, (Nord)Europäer eine höher Laktose-Toleranz und Reste von Neandertaler-Genom.
Da hat es doch einige Stoffwechselanpassungen gegeben; in den letzten 10.000-30.000 Jahren.
Andererseits haben die Pflanzen, die wir heutzutage verzehren kaum noch was mit den Pflanzen von damals zu tun (so viel zum Thema "Paleo").
Aber ich stimme dir zu, dass zu viele Menschen zu viele Carbs zu sich nehmen (ohne sie gebührend zu verstoffwechseln) und dadurch gesundheitliche Probleme haben/bekommen.
Dieses "Mengenproblem" (zu viel vo Irgendwas) betrifft aber alle Nahrungsbestandteile. Ein Zuviel von Irgendwas ist nie gesundheitsförderlich.
"Aber am Ende des Tages muss jeder für sich entscheiden, was er macht und was er lässt. Komasaufen ist ja auch nicht verboten in unserem Land; ich würde eher solche Dinge verbieten...als NEMs."
100% d'accord.
LG,
Thorsten