10.03.2016
Guten Abend!
Obwohl an sich ein ernstes Thema, fand ich folgenden Absatz aus den heutigen News so gelungen formuliert, dass ich schon in aller Früh herzlich lachen konnte. Danke! 
Zitat: "Geht's noch? Oder sind wir hier in der Psychiatrie? Wenn man also Kohlenhydrate weglassen möchte, geht das nur in einer Klinik und braucht ein Team. Ein Team von Spezialisten, die einem dabei helfen, eine Kartoffel nicht zu essen." 
Kohlenhydrate, ganz besonders Brot, ist als Grundlage der Ernährung tief in unserer Kultur verankert. Das geht bis hinein in den religiösen Bereich ("Unser täglich Brot gib uns heute"). Brot und andere Kohlenhydrate als angeblich unverzichtbare "Sättigungsbeilage". Brot hat bei uns eine jahrtausende alte Tradition.
Kein Wunder also, dass es zum Teil irrationale Ängst wachruft, wenn einige Mitmenschen sich entschließen, auf Kohlenhydrate zu verzichten. Mir wurde von "die Nieren werden geschädigt" bis hin zu "die Haare fallen aus" schon allerlei Absonderliches prophezeit. Nichts davon ist eingetreten.
Ehrlich, bei der Brotqualität, die es in den letzten Jahren in Wien großteils zu kaufen gab, ist mir der Verzicht nicht schwer gefallen. (Esse nur noch ab und zu etwas Dinkel-Knäckebrot.) Wie man hört, werden sogar Backmischungen oder Teiglinge aus China importiert...
Eine Erfahrung durfte ich jedenfalls machen - eine erfreuliche: Es gibt keine bessere, einfachere und mühelosere Möglichkeit, sein Wunschgewicht zu halten, als die Kohlenhydrate zu reduzieren oder wegzulassen (Zucker selbstverständlich auch). Und die Haare sind eher mehr geworden als weniger. ;-)
Liebe Grüße,
Silvia