09.04.2021
"Es ist schon lange mein Verdacht, dass der hohe Gemüse- und Obstkonsum empfohlen wird, um die Leute von Schlimmerem abzuhalten."
Vor allem sind für uns unverdauliche Fasern und Ballaststoffe Futter für ein komplexes Mikrobiom, dessen Einfluß auf die Gesundheit nach wie vor vielfach unterschätzt wird. Nicht nur in Bezug auf Immunsystem und Gesundheit im Allgemeinen, sondern auch und speziell über Darm-Hirn-Achse in Bezug auf neurlogische und neurodegenreative Erkrankungen.
Hier mal ein paar interessante Ansätze:
https://www.spektrum.de/news/mikrobiom-wie-darmbakterien-das-gehirn-krank-machen/1849954?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
https://www.spektrum.de/news/gute-bakterien-in-der-nase/1737810
Da das aufgenommene Nahrungsspektrum direkt auf die Zusammensetzung unseres Mikrobioms zurück koppelt, kann man sich vorstellen, welche Auswirkungen einseitige Ernährungsgewohnheiten haben können.
Auch Dr. Robert Lustig hat in seine Vorträgen über Ernährung, Stoffwechsel und Fettleibigkeit regelmäßig auf Ballaststoffe ("diatary fiber") hingewiesen (=> "when god created the poison [Fruktose], he packed it with the antidote [Ballaststoffe]").
"[...] um die Leute von Schlimmerem abzuhalten."
Genau, Junk-Food ist geeignet, die Zusammensetzung des Mikrobioms nachhaltig nachteilig zu beeinflussen; Leaky Gut inklusive.
LG
Thorsten