Forum: Infektion & Prävention - impfen gegen corona

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St. W. 1316 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018

Sabine - sehr guter Hinweis - Danke !! ;-)

Also ich beantworte diese Frage dann einmal:

"„Ich darf auch an Sie die schon von Herrn Krug unbeantwortete Frage richten: Ab wieviel (vermeidbarer) Todesfälle wird es denn relevant, dass man Minderungsmaßnahmen ergreifen dürfte, sollte, müsste?“"

Ganz einfach, wenn Leute in Alterssegmenten sterben, fuer die das ungewoehnlich ist, - muss man Massnahmen ergreifen! Also jetzt waere demzufolge ein Stop der Impfungen angebracht!

 

 

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Sabine69 931 Kommentare Angemeldet am: 29.01.2019

Hallöchen,

was passiert eigentlich, wenn sehr viele Menschen keinen Bock mehr auf "Booster" haben und es bei einer/zwei Impfungen belassen, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben, Nebenwirkungen hatten oder einfach nicht mehr glauben, was sie hören. Das bedeutete dann doch ab einem gewissen Zeitpunkt gelten sie wieder als Ungeimpfte. Ist das so?

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Anzahl nicht unerheblich sein könnte. Dann könnte doch aus einer Minderheit schnell eine Mehrheit werden.

Viele Grüße von der Küste

Sabine

Für die erhitzten Gemüter hier empfehle ich für die bevorstehenden Sensenmann-Monate die kompette Staffel von "Mord mit Aussicht". Einfach mal um 20 Uhr statt Tagesschau DVD reinschieben und relaxen. Dann im Februar/März mal schauen, ob man noch lebt :-)

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Erika W. 332 Kommentare Angemeldet am: 26.05.2020

Thorsten,

Ich darf auch an Sie die schon von Herrn Krug unbeantwortete Frage richten: Ab wieviel (vermeidbarer) Todesfälle wird es denn relevant, dass man Minderungsmaßnahmen ergreifen dürfte, sollte, müsste?“

Diese Frage kenne ich sehr gut. Denn genau diese Frage hast Du schon zweimal auch an mich gestellt, und dann auch jedes Mal mindestens einmal daran erinnert, dass ich noch eine Antwort schuldig sei. Ich habe sie natürlich ebenfalls nicht beantwortet.

Warum sollte sich jemand auf eine Zahl festlegen?

Und jetzt stellt Dein Alter Ego wieder die gleiche Frage an zwei andere Foristen.

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Hannes 38 Kommentare Angemeldet am: 26.10.2020

Sehr geehrter Herr Greg P.,

vielen Dank für Ihre bestätigende Antwort

"..diese Aussage stimmt. Aber auch täglich 1.000 Krebstote und 1.500 KHK- Tote...Tendenz steigend...alles hängt vom persönlichen Lebensstil ab, auch die Corona-Toten..."

2020 sind laut deStatis 338.000 Menschen an Krebs verstorben (=> 926/d), 239.600 an Herz-Kreilauf Erkrankungen (=> 656/d). Ihre Zahlen sind hier also etwas zu hoch gegriffen. Festgestellt wurde darüber hinaus auch, dass "die Zahl der Todesfälle [2020] damit um 4,9% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Anstieg ist auch auf die Sterbefälle durch COVID-19 zurückzuführen."

Ich darf auch an Sie die schon von Herrn Krug unbeantwortete Frage richten: Ab wieviel (vermeidbarer) Todesfälle wird es denn relevant, dass man Minderungsmaßnahmen ergreifen dürfte, sollte, müsste?

Zu bedenken wäre meiner Ansicht dabei nach noch, dass sich weder Krebs noch KHK i.d.R. infektiös durch die Luft von Mensch zu Mensch verbreiten. Ein Krebskranker Krankenpfleger stellt also keine unmittelbare Gefahr für einen Risikopatienten dar (ältere Person mit Vorerkranungen und wenig leistungsfähigem Imunsystem).

Beste Grüße
Dragan Ulrich

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

"Totaler Bloedsinn!! Das sag mal den Schweden oder Afrikanern!"

Schweden:
Coronainfektionen : 1.177.094
Coronatote: 15.057
Impfquote: 68,6% (vollständig geimpft)
Einwohner: 10,3Mio
Durchschnittsalter 40,9 Jahre


Deutschland
Coronainfektionen : 4.804.378
Coronatote: 96.725
Impfquote: 67,2% (vollständig geimpft)
Einwohner: 83,2Mio
Durchschnittsalter 45,7 Jahre

Rechnen wir Schweden mal auf deutsche Bevölkerungsgröße hoch (Faktor 8):
Coronainfektionen : 9.416.752
Coronatote: 120.456

Ja, frag' doch mal die Schweden, ob sie nicht vielleicht doch lieber nur halb so viele Infizierte und ein paar tausend Tote weniger gehabt hätten. Schließlich sind sie eine deutlich jüngere Gesellschaft.

Afrika? Da liegt das Durchschnittsalter bei 18 Jahren. Ist wohl kaum mit einem überalterten Industrieland wie Deutschland zu vergleichen. Auch ob die Daten(erhebungs)qualität auch nur annähernd den Standard in westlichen Industrieländern erreicht, ist fraglich.

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Thomas V. 6664 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

STW, wie kommst du darauf, dass die Schweden und auch die Afrikaner das Virus ungehemmt durchlaufen lassen/ließen? Auch Schweden hat seine Maßnahmen ergriffen, wenn es auch einen anderen Weg ging als Deutschland.

Du solltest dich mal mit dem Verlauf und den Auswirkungen pandemischer Viren auseinandersetzen. 

Alles durchlaufen zu lassen, ist der schnellste Weg von der Pandemie in die Endemie zu kommen. Aber er ist auch der Weg, der die meisten Schäden zur Folge hat, die meisten Todesfälle.

Den Weg den wir gehen, die Todesraten mit Lockdowns auszubremsen, hat zur Folge, dass die Pandemie entsprechend länger läuft. Ziel ist es, die Gesundheitssysteme nicht zu überlasten.

Das heißt aber auch, dass diejenigen, die die Maßnahme verweigern, dafür sorgen das öfters ausgebremst werden muss, und die Pandemie sich entsprechend verlängern.

StW, diese Fakten zähle ich zum Basiswissen, und die solltest du und andere zur Kenntnis nehmen. Dieses ist stellt die Diskussionsgrundlage dar!

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GregP 530 Kommentare Angemeldet am: 29.11.2018

Lieber Herr Ulrich,

Aktuell sind wir bei über 160 Coronatoten täglich, Tendenz steigend.

...diese Aussage stimmt. Aber auch täglich 1.000 Krebstote und 1.500 KHK- Tote...Tendenz steigend...alles hängt vom persönlichen Lebensstil ab, auch die Corona-Toten...

Gruss

Greg

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St. W. 1316 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018

"Schlimmer, als etwas möglicherweise Wirkungsloses zu versuchen, wäre es gar nichts zu tun und dem Virus ungehemmt seinen Lauf zu lassen."

Totaler Bloedsinn!! Das sag mal den Schweden oder Afrikanern!

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Hannes 38 Kommentare Angemeldet am: 26.10.2020

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt einige gut belegte Fakten zur Corona-Pandemie:

* Geimpfte sterben seltener als Ungeimpfte, sogar bezüglich Nicht-Covid Gründen.
* Myokarditis ist bei Covid-19 Infektion bei jungen Menschen etwa 6-mal wahrscheinlicher als bei mRNA Impfung.
* Der Impfstoff schützt gut Infektion und noch besser vor schweren Krankheitsverläufen und Tod.
* Studien zeigen eine hohe Effektivität gegen Hospitalisierung. Das relative Todesrisiko sinkt deutlich.

Mittlerweile muss aber sagen, dass knapp 20% der Bevölkerung (Maßnahmenverweigerer) maßgeblich dazu beitragen, dass 80%:
* Masken tragen
* Sich um ihre Kinder sorgen
* Abstände einhalten
* Nachwievor mit Einschränkungen leben müssen
* Auf medizinisch notwendige Behandlungen verzichten (müssen)

In Ländern mit 97% Impfquote, z.B. Portugal, gibt es all diese einschränkenden Maßnahmen nicht mehr, sie sind schlicht nicht mehr nötig. Der schnellste Weg aus der Pandemie ist also, wenn sich genügend Menschen impfen lassen.
Daran ändert auch die systematische Verharmlosung des Virus und Panikmache gegen die Impfungen nichts.
Auch nicht die Skandalisierung eines im Laufe von Wochen/Monaten nachlassenden Impfschutzes. Hier kann problemlos mit einer zusätzlichen Impfung die Schutzwirkung wieder hergestellt und sogar noch verbessert werden.

Mein Anliegen und meine Hoffnung, gerade hier in diesem Forum, wäre ein sachlicher Umgang mit den verfügbaren Daten und Fakten, Verzicht auf Skandalisierungen, Dramatisierungen und Verunsicherungen und Verzerrungen.
Nicht zuletzt auch eine Zurkenntnisnahme, dass derzeit sehr wohl anteilig wesentlich mehr Ungeimpfte, als Geimpfte durch Neuinfektionen betroffen sind.

Ob die Politik im Umgang mit der Pandemie Fehler macht oder nicht, ändert nichts an der grundlegenden Pandemie. Schlimmer, als etwas möglicherweise Wirkungsloses zu versuchen, wäre es gar nichts zu tun und dem Virus ungehemmt seinen Lauf zu lassen.
Ich bin zuversichtlich dass die Gruppe der Geimpften und Genesenen diesen Winter bis knapp an die 100% heranreichen wird. Die Frage ist dabei nur, mit welchen vermeidbaren Opfern? Aktuell sind wir bei über 160 Coronatoten täglich, Tendenz steigend.

Bleiben Sie gesund.

Hochachtungsvoll
Dragan Ulrich

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Liebe Nina,

Das eine Impfung das körperliche Immunsystem anspricht und diesesn daruf reagiert ist Ziel der Übung. Die körperlichen Kapazitäten isnd nun mal berenzt; auch die des Immunsystems. Ja , das ist ein Grund, warum man direkt nach der Impfung auf Sport verzichten sollte. Und auch, warum bis 14 Tage nach der 2. Impfung noch immer vorsichtig sein sollte. Der Immunschutz mus sich erst entwickeln und das Immunsystem muss sich wieder "normalisieren". Das hat aber nichts mit einer nachhaltigen Schädigung/Beeinträchtigung des Immunsystems zu tun und ist in deutlich stärkerer Form im Falle einer Infektion mit vermehrungsfähigen Viren zu erwarten.

Direkt nach dem Krafttraining ist der Körper auch nicht mehr so leistungsfähig. Aber niemand würde auf die Idee kommen, zu behaupten, Krafttraining würde den Körper nachhaltig schwächen. Jedes Wochenende einen Marathon-Wettkampf kann den Körper dagegen sehr wohl längerfristig schwächen.

So gesehen ist die Ablehnung der Impfung, weil sie das immunsystem nachahltig schwächen würde, haltloser Unsinn.

 

"meine Freundin war nach Janssen vier Tage lang krank, Gürtelrosen, Herpesausbrüche etc."
Ich war nach der zweiten Imfung 2h paddeln; und zwar nicht die gemütliche Tour. Ich hatte keinerlei derartige Auswirkungen. Was sagt uns das jetzt in Bezug auf das Imunsystem von mir und deiner Freundin? Wie würden die wohl auf ene echte Infektion reagieren?

LG
Thorsten

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