17.05.2018
Liebe Christine,
“und was heißt das jetzt genau? Und was wäre dann dein Fazit daraus - alles Quatsch was der Strunz da wieder behauptet?“
Das ist wohl eher deine mir zugesicherte Interpretation, als meine.
„Also du bist der Meinung, unser aller Gepflogenheiten sind total ok und unsere Nahrung enthält genug Nährstoffe?“
Ich kann ja kaum unser/euer aller Gepflogenheiten kennen...
“Oder falls nicht, wo liegen denn deiner Meinung nach sonst die Probleme?“
Die Probleme liegen einem krankhaften Schwarz-Weiß-Denken. Auf die Idee eines moderaten, flexiblen Umgangs kommen Viele offenbar nicht mehr. Zersetzungstemperaturen interessieren nur noch Wenige. Temperatur- und Zeitabhängigkeiten ebenso. Da gibt es dann nur noch „heißmachen=schlecht“ und die unterschwellige Annahme, Industriemüll wäre die einzige Nahrungsquelle.
Je nach Lebensweise (Sport, sonstige Ernährung, Gesundheitszustand, persönlicher Zielsetzung) kann man sich „Industriemüll“ auch einfach mal leisten, ohne sich gleich die Gesundheit zu ruinieren. Beim Einen oder Anderen erhöht das sogar die Lebensqualität und sorgt für mehr mentale Ausgeglichenheit.
Ich halte sowas von gar nichts von Ernährungsfundamentalismus; aber das dürfte ja mittlerweile hinlänglich bekannt sein.
ZYKLEN! Abwechslung und Bewustsein!
LG, Thorsten