12.09.2020
Ich würde davon abraten wie TorstenSt es vorschlägt die Atombombe im Mund zu zünden. Das ist in etwa vergleichbar mit einer unspezifischen Antibiose. Man macht wirklich alles platt (auch die Guten) und die Mundhöhle wird im Anschluss wieder neu besiedelt. Außerdem nimmt man dieses Toxin mit der Schleimhaut auf und es soll vorkommen, dass man geringe Mengen auch verschluckt. Ob das so gesund ist?
Naja, muss jeder selbst wissen auf wessen Ratschläge er/sie hört. Selbst nachdenken und nachforschen und verstehen ist immer am besten.
Ich empfehle dazu die Lektüre der folgenden Studie von Prof Kauko Mäkinen, sogar übersetzt auf deutsch:
https://www.researchgate.net/publication/242315241_Der_Einsatz_von_Xylit_in_der_Kariesprophylaxe
Wirklich kurze Zusammenfassung:
Tägliches spülen mit dem Xylitol vergiftet ganz geziehlt die kariesverursachenden Stämme von Streptocokkus Mutans, weil diese das Xylitol mit normalem Zucker verwechseln und sich einverleiben. Erst dann merken sie, dass es ungenießbar ist und stoßen es wieder aus. Weil sie aber dumm sind, nehmen sie bei nächster Gelegenheit wieder Xylit auf. Ein paar mal funktioniert das Spielchen, aber irgendwann ist schluss.
Kann man alles in der Studie nachlesen.
Es hat sogar auflösende Wirkung auf die Geflechte, die diese Bakterien bilden, da weiß ich aber gerade nicht, ob ich dies auch aus der Studie habe...
LG,
H