12.05.2015
Ffm II
Alzheimer - eine Umwelterkrankung von U. Gröber
Die Ernährung wird hier als wichtige Komponente für das Entstehen von Alzheimer hoffnungslos unterschätzt.
Es besteht ein chronischer Nährstoffmangel. Hinzu kommt eine Umweltbelastung durch Pestizide.
Die nunmehr 100 jährige Forschung zum Thema Alzheimer zeigt keinerlei Fortschritt in der Therapie.
Es gibt z. Zt. ca 1,5 Mio. Alzheimer Patienten in Deutschland. Die jährlichen Therapiekosten belaufen sich für einen Alzheimer Patienten auf 45.000,-- Euro.
Im Vergleich hierzu betragen die jährlichen Therapiekosten für einen Diabetes Patienten 7.500,-- Euro.
Im Bereich Alzheimer gibt es jährlich 300.000 Neuerkrankungen. Da hört man dann lieber auf zu rechnen...
Es gibt zwei Formen der Alzheimer Erkrankung:
- Die familiäre und frühmanifeste Form, die schon ab dem 45. Lj. auftritt und genetisch bedingt ist.
- Die sporadische und spätmanifeste Form, welche durch verschiedene Umweltfaktoren bedingt ist, wie : Sport, Ernährung, Verzicht auf Rauchen, Zahngesundheit, Pestizide, Mikronährstoffe, Musikalität/ musizieren, Bildungsstand.
Letztere Form lässt sich dementsprechend beeinflussen mit der eigenen Lebensform. Chronische Entzündungsprozesse lassen sich senken mit Omega 3. Einem Vitamin D Mangel sollte man vorbeugen, da Vitamin D ebenfalls Entündungsprozessen entgegenwirkt. Vitamin D spielt also eine entscheidende Rolle im Sinne der Prävention!
Risikofaktoren für die Entstehung von Alzheimer sind:
Diabetes zu 46%
Rauchen zu 59%
Hypertonie
Durch Vermeidung dieser drei Risikofaktoren wäre jede 3. Erkrankung an Alzheimer vermeidbar!
Bei der Entstehung von Alzheimer spielt die Ernährung auch insofern eine große Rolle, als das durch die Bildung von AGE's das Entstehen von Alzheimer stark gefördert wird.
Advanced Glycation Endproduct (AGE) sind Eiweiß-Zucker Verbindungen, die endogen, also im Körper hergestellt werden und sich im Gehirn ablagern.
Diese entstehen insbesondere bei stark Angebratenem.
Bei z. B. einer bei hoher Hitze angebratenen Hühnchenbrust entstehen 15.000 AGE's; bei einer bei 100 Grad gedünsteten Hühnchenbrust nur 2.500.
Auch ein hoher Blutzucker lässt viele AGE's entstehen.
Die Gabe von Metformin bei z. B. Diabetes Typ II Patienten hemmt die Aufnahme von Vitamin B 12.
Bei der Überprüfung von Fast- Food hinsichtlich der Bildung von AGE's wurde eine riesige Bildung festgestellt, so daß man eigentlich schon fast vo Gift in diesem Zusammenhang sprechen kann oder einfacher gesagt:"Fresst Euch dumm!".
Kohlehydrate hingegen sind arm an AGE's.
Eine Senkung des Alzheimerrisikos um 36% konnte bei der mediterranen Ernährung festgestellt werden. Der einzige Risikofaktor hierbei ist widerum jew. stark angebratener Fisch oder Fleisch.
Die beste Ernährung zur Vermeidung von Alzheimer ist die ursprüngliche japanische Ernährung mit viel Algen, Doja, Gemüse, Buchweizen, rohem Fisch und Meeresfrüchten. Die Betonung hierbei liegt allerdings ausdrücklich auf URSPRÜNGLICH!!
Ein weiterer Faktor, der zur Erkrankung beiträgt, ist die Pestizid Belastung, die im Obst- und Gemüseanbau, sowie im Weinanbau, bei der Malariabekämpfung und in der Forstwirtschaft (Holzschutzmittel; Mittel zur Bekämpfung des Borkenkäfers) vorliegt. Die Pestizide haben in der Regel eine Halbwertszeit von 10-16 Jahren und reichern sich im Gewebe an.
Amalgam und Quecksilber sind Räuber von L-Gluthadion in den Mitochondrien. Bei Alzheimer Patienten wurden 3-fach erhöhte Quecksilberwerte festgestellt.
Aluminiumwerte wurden in einer 62% igen Erhöhung festgestellt.
Duch die Zuführung von Vitamin E (300 i.E./ Tag) konnte eine um 19% verlangsamte Progression festgestellt werden.