28.07.2016
wie hier im forum schon erörtert, ist es eben nicht so, dass alle krebsarten auf carbentzug reagieren und mit ketonkörpern nichts anfangen können.
das mag auf viele agressive krebse zutreffen. testen kann man das mit einem tktl1-test. ist dieser positiv, hat man gute chancen, den krebs aushungern zu können.
leider gibt es viele krebstypen, die auch alles andere, inklusive ketonkörper, verstoffwechseln können, oder die sich auch umstellen können in ihrem metabolismus.
man weiss eben nicht, mit welchen typ krebs man es zu tun hat.
darum...eine aussage, wie "keine carbs, kein krebs" ist nicht zutreffend.
gerade der beim brustkrebs gibt es einige arten, die langsam wachsen, vermutlich nicht carb-abghängig sind und dann auch nicht auf keto reagieren. trifft vermutlich auch auf den prostatakrebs beim mann zu. ausschlaggebend ist einfach, zu wissen, welcher metabolismus dem krebs zugrunde liegt...und das dürfte schwierig sein zu bestimmen
allerdingst muss man der populistischen aussage "keine carbs, kein krebs" zugute halten, dass die meisten killerkrebse eben den zucker lieben und tktl1-positiv sind. als killerkrebse werden die schnell wachsenden, schnell metastisierenden und schnell zum tod führenden bezeichnet, die auch auf chemotherapien nicht ansprechen: eine folge des positiv geschalteten tktl1-gens.