"Ob auch Autoantikörper, z.B. TPO-Antikörper bei der Autoimmunthyreoiditis (Hashimoto-Thyreoiditis) oder antinukleäre Antikörper bei Kollagenosen (z.B. Lupus erythematodes) durch eine Ernährungsumstellung gesenkt werden können, wurde - erstaunlicherweise - noch kaum untersucht. Nach allem was wir wissen ist eine ballaststoffreiche Kost aber eine Empfehlung, für die sehr viel spricht. Eine Studie zeigte bereits, dass eine faserreiche Ernährung mit einer erniedrigten Krankheitsaktivität bei Lupus-Patientinnen einhergeht (Minama et a., 2003).
Das immunologische Netzwerk hat sein Trainingszentrum im Darm. Dort wird es täglich neu herausgefordert - durch Moleküle aus der Nahrung, auf die reagiert werden muß oder durch bakterielle Stoffwechselprodukte. Ein nutritiv trainiertes immunologisches Netzwerk ist stärker und straffer als ein Netzwerk, das seine Anregungen nur aus fast food bezieht. Und deshalb neigt ein trainiertes Immunsystem weniger zu Extremen." Quelle: http://immunendokrinologie.de/html/___darmtrakt.html
Als Ballaststoffe sind Präbiotika besonders zu empfehlen. Eine Kombination mit Probiotika ist naheliegend. Vorher könnte auch mal eine Darmsanierung mit Heilerde vorgenommen werden.
Supplementierung von Selen ist bei Hashimoto laut Burgerstein Handbuch angezeigt:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20883174
https://de.wikipedia.org/wiki/Hashimoto-Thyreoiditis#Behandlung
Selenomethionin bzw. Selen-L-Monomethionin ist hoch bioverfügbar. Ansonsten enthalten auch Kokos, Paranuss und Kürbiskerne signifikante Mengen an Selen und bringen natürlich noch diverse andere gesundheitliche Vorteile mit sich.