03.05.2016
Von den ‚high tech‘ Magnesium Verbindungen bin ich ziemlich abgekommen.
Teuer, aber die Bioverfügbarkeit ist oft schlecht.
Die werden zwar gut aus dem Magen-Darm-Trakt ins Blut aufgenommen, werden aber nicht vollständig ionisiert.
Nur das ionisierte Magnesium ist biologisch aktiv.
Magnesiumchlorid dissoziiert und ionisier vollständig, und ist damit sehr gut bioverfügbar.
In geringer Konzentration in Wasser wird es auch gut ins Blut aufgenommen.
Zudem ist es so ziemlich das billigste Magnesium das man bekommen kann.
Ein Kilo in Pharma-Qualität kostet ca. 5 Euro.
Ich löse 50 Gramm Magnesiumchlorid so in Wasser auf, dass ich 100 ml Lösung bekomme.
Ein Milliliter von der Lösung enthält dann etwa 60 mg elementares Magnesium, vollständig gelöst und ionisiert.
Ich fülle die Lösung in ein Pipetten-Fläschchen. Kann man in der Apotheke kaufen: ca. 3 Euro.
Eine Pipette fasst ca. 1 ml.
Das gebe ich dann über den Tag verteilt in Getränke oder über das Essen.
10 Pipettten ~ 600 ml.
Das Auffüllen der Mg-Speicher braucht Zeit.
Das limitierende Faktor ist die Aufnahme in die Zelle.
Man muss dafür sorgen, dass die Konzentration am Mg im extrazellulärem Raum möglichst gleichmäßig ist.
Große Mengen auf einmal bringen nix.
Gruß
Ulli