30.05.2024
@Patricia
Hallo Patricia,
Du hast gar nichts falsch gemacht! Es ist meiner Meinung nach einfach so, dass man "alles richtig machen kann" - und trotzdem an Krebs erkranken kann. Ernährung allein verhindert das nicht, ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Krebs bei ketogener (!) Ernährung (+ täglicher Bewegung) erst recht gewachsen ist "wie Bolle" - er hat sich einen anderen Stoffwechselweg gesucht, um zu überleben. Und eben diese verschiedenen Stoffwechselwege kann man blockieren. Diese Therapie folgt dem Stoffwechsel-Ansatz, nicht dem Genveränderungs-Ansatz - und ist der "Schulmedizin" weitgehend unbekannt.
Und natürlich hast Du recht, man sollte sich vielseitig ernähren, denn ein gesundes Darmmikrobiom ist elementar. Super dabei wäre, wenn man seine Genetik kennt und beachten kann. Bei mir z. B. ist das Gen "defekt", das Beta Carotin in Vitamin A umwandelt. Möhrchen futtern hilft bei mir nicht viel, besser ist, Vitamin A direkt aufzunehmen in welcher Form auch immer. Nur ein Beispiel. Davon gibt es viele andere, Robert hat ein Buch dazu geschrieben (danke, Robert!).
Und noch mehr Beispiele: Ich kenne Krebskranke, die ernähren sich vegetarisch und sind gesund geworden (unter dieser Stoffwechseltherapie), andere ernähren sich carnivor (!) - mit demselben Ergebnis. Bei Krebs gibt es eben nicht die "one fits all" Therapie. Leider.
LG, Judy