Hallo Gundula.
Natürlich sind wir nicht am gesündesten, wenn alle essentiellen Substanzen am oberen Anschlag sind. Natürlich kann der Körper auch niedrige Spiegel von Einzelsubstanzen kompensieren, das wissen wir alle!
Aber: Beispiel Omega 3. Das Gehirn besteht zu ca 60% aus DHA Fetten, eine der Omega3 Substanzen. Diese Fette lagert es somit gern ein. Besteht nun ein Mangel an dieser Substanz, greift er...kompensatorisch...auf andere Fette zu, die greifbar sind. Diese Fette sind dann aber nicht so optimal und damit ist auch die Funktion der Zelle suboptimal. So kann sie z.b. Glukose schlechter einlagern, da undurchlässiger geworden und somit mehr Insulin benötigt wird. Alzheimer wird von manchen Wissenschaftlern alsDiabetis Typ 3 bezeichnet.
Genauso werden die Zellen allgemein härter in der Zellmembrane, wenn z.b. ungünstige Verhältnisse von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren vorliegen. Auch hier ist der Metabolismus der Zelle aufwändiger, oder gar gestört.
DerProband merkt davon zunächst gar nichts und kann fröhlich seine Liegenstütze absolvieren, oder vor guter Laune sprühen. So etwas sieht man nur am Blutbild, oder merkt es, wenn es zu spät ist.
Auch die Kompensationsfähigkeit des Körpers ist nicht grenzenlos.