Forum: Gesundheit - News vom 5. Januar '25: "Metaanalyse: Krebs mag keine Keto-Diät"
Hallo Ole,
Fitbook als Quelle für Diät/Gesundheitsinfos finde ich äußerst zweifelhaft.
Auch eine Ausbildung als Journalistin rechtfertigt nicht, eine "High fat Diet" die sich als metabolischer Stress für die Leber auswirkt ohne weiteres mit Keto-Diät zu übersetzen und daraus dann gleich einen reißerischen Titel zu generieren, der Keto-Diäten als Risikofaktor für einen gefährlichen Krebs brandmarkt.
Eine Diät mit 60% Fett, 20% Protein und 20% isolierten KH, davon fast ein Drittel Zucker, ist keine Keto-Diät.
Zu diesem Thema stelle ich 2 Links beteit:
https://genetisches-maximum.de/praevention/wenn-krebszellen-nicht-nur-zucker-lieben/
https://genetisches-maximum.de/ketogen/ketogene-diaet-in-der-krebsbehandlung/
Man sieht, so simpel ist es nicht mit Keto. Dieses Thema hatten wir schon öfter.
Hej SK,
die von dir zitierte Quelle ("fitbook") ist durchaus interessant, allerdings wirft die fachliche Qualifikation der Autorin bei mir erhebliche Zweifel an der wissenschaftlichen bzw. fachlichen Einordnung des Artikels auf.
ich zitiere:
"...Zu ihren früheren Stationen zählten unter anderem die Nachrichten- und Social-Media-Redaktion bei BILD, auch bei der Süddeutschen Zeitung und der Passauer Neue Presse sammelte sie Erfahrungen. Ausgebildet wurde sie am Institut für Journalistenausbildung in Passau, studiert hat sie Medien und Kommunikation."
@ SK, in den Studien, die im Fitbook zitiert werden, geht es nicht um eine ketogene Diät, sondern um Junkfood: Es werden Burger, Donuts und Chips abgebildet - hat mit einer Keto-Diät nicht zu tun. Und dass Junkfood die Leber belastet und Fettleber erzeugt (über den reichlich enthaltenen Zucker, raffinierte Carbs und oxidierende O6-Öle) und sicher auch Krebs begünstigt, daran besteht ja kein Zweifel.
Und über die Diät der Mäuse weiß man auch nur, dass sie viel Fett erhalten und nicht welches Fett (gesättigtes oder ungesättigte, schnell oxidierende Pflanzenöle?), und was sonst noch (Zucker, andere isolierte Carbs?).
@ Ingo, genau das ist das Wesen aller Krebsarten, dass Zellen, die zuvor in Gewebe verschiedener Organe eingebunden unauffällig ihren Teil zur normalen Organfunktion beitragen, entarten und anfangen sich unkontrolliert zu teilen.
Kennst du das Buch von Jason Fung: The Cancer Code? Müsste es auch auf deutsch geben. Er beschreibt eben diese neue Einsicht, dass bei Krebs normale Zellen in Organen, die ihre Eigenständigkeit zugunsten der Organfunktion aufgegeben haben, in den Einzeller-Modus zurückfallen und sich unkontrolliert vermehren. Ausgelöst duch langanhaltende schädliche Einflüsse verschiedener Art.
VG Uli
SK, dieser Artikel über den Leberkrebs ist sehr seltsam. Erstens Mäuse. Eine Ernährung ist immer Artspezifisch. Es hat also mit Menschen nichts zu tun. Dann: "Es wurden die Voraussetzungen für eine Fettleber erzeugt." Ich bin keine Veterinärin, ich weiß nur was beim Menschen Fettleber erzeugt, und das ist Alkohol und/oder Fructose. Ob das bei Mäusen anders ist? Keine Ahnung. Jedenfalls ist es nicht Fett was eine Fettleber beim Menschen macht. Diese war aber wohl eine Voraussetzung für das Ergebnis?
Dann wurde auch nicht gesagt, was genau die Tiere zu fressen bekamen, als ob dies nicht relevant wäre.
Der Artikel sagt uns also im Prinzip nichts. Falls Du Interesse hast, kannst Du ja mal den Fulltext lesen und wir diskutieren das in einem neuen Thread. Bei der obigen Fragestellung von Ingo ging es um Gehirnzellen.
Hallo ingo,
die Vorstufen von Gliazellen können sich z.B. teilen: siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Glioblastom . Gliazellen bilden u.a. das Bindegewebe im Gehirn oder die Vorstufen können zu Mikrogliazellen (Immunabwehr) differenziert werden. Es gibt auch sog. "Stammzellnischen" im Gehirn. So wandern die Stammzellen z.B. zum Riechkolben und werden zu Riechzellen differenziert. Wenn die Stammzellnischen versiegen (z.B. durch zunehmende Seneszenz der Stammzellen), können Geruchsstörungen oder in schweren Fällen Morbus Parkinson verursacht werden (alle Morbus Parkinson Patienten leiden u.a. unter Geruchsstörungen). Im Anfangsstadium könnte man z.B. versuchen, das Reparaturgen in den Zellen zu aktivieren, um die Stammzellnischen zu reaktivieren (siehe auch "Lebensenergie", Dr. Strunz 2022). Viele Grüße!
Roger
... und passend zum Thema stand heute auf Fitbbok ein Artikel,
dass ketogene Diät das Leberkrebsrisiko erhöht:
https://www.fitbook.de/gesundheit/keto-diaet-leberkrebsrisiko
Kann dies jemand kommentieren?
Viele Grüße
SK
Nun schreibt die liebe Marion Meiners am Ende ihres Artikel: "Nicht nur bei neurologischen Störungen oder Demenz, mittlerweile auch für Tumore (speziell Hirntumore). Mehr gut designte Langzeitstudien wären wünschenswert."
Mir geht es dabei um die erwähnten Hirntumore.
Frage: Wie kann es diese geben, wenn doch medizinisch belegt ist, daß sich Hirn- bzw. Nervenzellen (ich hoffe, ich benenne es richtig) gar nicht mehr teilen?
Und diese Frage genau führt mich zu Dr. Hamer, der klar bewiesen hat, daß das, was als Hirntumor bezeichnet wird, nur Ödeme sind.
Die. wenn sie in der (glaube ich nur) PCL-Phase auftreten, oft auf die empfindlichen Hirnhäute drücken, wo sie sich nicht ausbreiten können und damit Druck und somit Schmerz erzeugen.
Oft hat sich ja auch gezeigt, daß das Entfernen von Gewebe aus dem Gehirn zu irreversiblen Schäden geführt hat ... weil eben diese entfernten Areale die Relais. die Dr, Hamer eindeutig den verscheidenen Organen und Körperteilen zugewiesen hat, sind, die diese Areale steuern.
Und wenn das Steuerungsgerät entfernt wird, funktioniert das Organ oder der Körperteil nicht mehr.
Diese Zeilen richten sich in keinster Weise gegen die ketogene Ernährung; es geht nur um den wahren Hintergrund von Hirntumoren.
In der Hoffnung, damit eine spannende Diskussion auszulösen, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen ...