11.10.2021
Hallo ihr Lieben,
bei mir sind leider zwei Nierensteine festgestellt worden, einer links im Harnleiter und einer im unteren rechten Nierenkelch.
Da der Versuch den linken Stein mittels Stoßwellen zu zertrümmern leider misslungen ist, ist anzunehmen, dass es sich um relativ feste Calziumoxalatsteine handelt.
Nun habe ich bei meiner Online-Recherche herausfinden können, dass das Bakterium Oxalobacter formigenes sich genau von eben diesem Calziumoxalat ernährt (https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/das-bakterium-das-nierensteine-frisst/)
Menschen, die dieses Bakterium in sich tragen sind laut Studien weniger anfällig für diese Steine und die Vermutung liegt nahe, dass das Bakterium auch beim Abbau bereits vorhandener Steine helfen könnte.
Nun stellt sich für mich die Frage, wie ich mein Mikrobiom dahingehend verändern könnte, dass es das besagte Bakterium enthält. Hat jemand vielleicht eine Idee?
Des Weiteren habe ich von Herbst 2020 bis zum Frühjahr 2021 jeden Tag mit 4.000 IE Vitamin D3, 200 µg Vitamin K, und 310 mg Magnesium supplementiert, wobei ich an einigen Tagen auch die doppelte Menge (8.000 IE) eingenommen habe,
ohne meine aktuelle Vitamin D3 Blutwerte zu kennen.
Im Internet habe ich die Information gefunden, dass eine höhere Vitamin D3 Supplementierung, die Bildung von Nierensteinen bei bestehender Disposition begünstigen kann. Dies wird damit erklärt, dass Vitamin D3 im Körper zu Calcitriol metabolisiert wird, welches wiederum an der Regulation des Calziumhaushaltes beteiligt ist.
Könnte also die Supplementierung in dieser Menge zu der Bildung der besagten Steine geführt haben?
Ich würde mich über einen regen Meinungs- und Gedankenaustausch sehr freuen und bin für Ideen und Gedankenanregungen gerne offen!