21.10.2022
Hallo Anette,
ich bin nur „angelesener“ Laye hier aber ich sehe das ganz anders.
Ob es eine Krankheit, Stress oder Schimmel ist…. wenn die äußeren Lebensumstände negativen Einfluss auf die Gesundheit nehmen, dann ist es doch immer (und gerade dann sowieso) wichtig seine Widerstandskräfte aufzubauen, um dem Körper so viel wie möglich an „Waffen“ mitzugeben, damit er sich wehren und schützen kann.
Der Körper ist durch täglichen „Angriff“ der Schimmelsporen in der Luft sicherlich andauernd im „Abwehrmodus“ und das braucht Energie. Energie, die für andere Dinge dann nicht mehr so zur Verfügung steht. Er ist dann auch anfälliger für z.b. Grippeerreger. Man sollte seine „Schutzmauer“ doch so hoch wie möglich bauen, um dem Schimmel keine Chance zu geben.
Deshalb würde ich den Energiebedarf des Körpers unterstützen und da wären wir doch wieder beim Allrounder-Thema „Mängel finden und beheben bzw. Auffüllen der Nährstoffe “. Bei Stress wird zum Beispiel viel B12 verbraucht, wieso sollte es dann beim Stress, der durch Schimmel verursacht wird, anders sein? Also Zuführen und zwar nicht zimperlich…
Ich würde die Abwehrkräfte mit Vitaminen unterstützen, aber lieber mit Nahrungsergänzungsmitteln, damit du in der kritischen „Schimmelzeit“ genau weißt, dass alle Vitamine dabei sind. Darauf achten, dass es vernünftige bioaktive sind und keine Zusatzstoffe (zb. Sorbit) drin enthalten sind. Antioxidantien wie Coenzym Q10 würde ich auch als sinnvoll ansehen. Sicherlich gibt es auch pflanzliche Produkte, die helfen Giftstoffe schneller aus dem Körper zu kriegen. Ich bin da nicht so bewandert, aber die Leber ist doch für Entgiftung mit zuständig. Wenn man also die Leber unterstützt (zb mit Mariendistel), dann kann das doch nur helfen. Ich gebe dir hier nur Anregungen, du musst schauen, ob das sinnvoll (gerade bei einem Kind ist), dass kann ich nicht beurteilen. Es gibt MSM-Pulver (evtl. zusätzlich mit Mineralerde) das entgiftend wirkt, vielleicht kann das die Schimmelsporen, die sicherlich schon im Körper der Bewohner sind, schneller „rausholen“.
Außerdem könnte man den Darm unterstützen, damit der auch gewappnet ist. Zum einen allein schon wegen der kohlenhydratreichen (Zucker?!) Ernährung. Also Probiotika mit ganz vielen guten Darmbakterien und gute Produkte sind teuer.
Es gibt so Sauerstoffatemgeräte für die Nacht, zumeist für Leute die Atemaussetzer haben. Aber vielleicht kriegt man sowas und hätte wenigstens in der Nacht Luft ohne schlechte Schimmelbakterien.
Viel Wasser trinken, um für ausreichende „Ausspülung“ zu sorgen.
Außerdem …die Räume lüften…wenn möglich in dem Zimmer schlafen, wo die wenigsten Schimmelstellen sind. Es gibt auch Firmen, die z.B. Hunde einsetzen und sagen können, wo genau der Schimmel (den man ja nicht immer sieht) ist. Während des Tages sich viel draußen aufhalten. Alle Gegenstände die direkt in Kontakt mit dem Schimmel geraten sind, entfernen und nicht mit in die neue Wohnung nehmen.
Meines Erachtens ist jetzt wirklich Handeln gefragt, sonst könnten solche Sachen wie Asthma & Co die Folgen sein. Aber das ist nur meine persönliche Meinung dazu und ich bin kein Fachmann. Ich hoffe, dass ich was helfen konnte. Liebe Grüße
Anke