21.09.2024
Hallo, ich bin hier neu und habe ähnliches erlebt wie Nadine. Erst kippte ich eine Sekunde im Gehen nach links, darauf hin zum Hausarzt, der mich zum MRT Kopf und HWS überwies. Zu meiner Überraschung wurde ein Meningeom Nähe Chiasma Opticum festgestellt und meine HWS instabil, Nerveneinengungen, Facettengelenkathrose, Bandscheiben ausgetrocknet - jedenfalls degenerativ. Juli 21 hatte ich nach einem Freizeitfrühstück plötzliche Unruhe, legte mich auf den Boden, erbrach und es kam ein RTW - im RTW bin ich irgendwann abgedriftet, Notaufnahme da erhielt ich Elektrolyten, das wars. Nochmal RTW ein Monat später von der Arbeit aus, wegen Schwindel, Unruhe, Benommenheit - Schwäche. Mein HA hat mich dann überall hin überwiesen, Neurologe, HNO, Kardiologe, Orthopäde, von dort wieder neuer Neurologe, Neurochirurgie MVZ - im Grunde kam nichts für mich als Hilfe raus. So quälte ich mich weiter 6 Monate und ging kaum noch raus, weil es so anstrengend war, ich immer wieder diese Schwäche hatte, den Schwankschwindel und auch mal einen starken Zug nach links, wo ich rechts dann gegen steuerte. Aber ich hatte auch oft einen Druck hoch am Hinterkopf rechts bis zur Stirn vorn. Ein Vertreterarzt/Neurologe meinte, da ginge ein Nerv hoch, bei angespannter Muskulatur - Cerviko. Da machte es bei mir click und ich nahm 3 Wochen Muskelentspannungstabletten, was in der 2. Woche sehr schmerzhaft war, nahm aber entgegen dem Arzt nur 2 Tabletten pro Tag, das reichte auch. Danach hatte ich ein Kribbeln linke Seite und meine Syptome kamen jetzt sogar im Liegen - ich nannte sie Alarmzustände - Unruhe, Herzklopfen, Unwohlsein und Schwäche - wieder zum Orthopäden, der mich fragte, ob es evtl. phsychisch sein könnte. Ich sagte ganz klar Nein. Reha - und Rehasport, sowie die Diagnose Cervicobrachialgie. Da war ich wütend und fing einfach damit an, die 8 essentiellen Aminos zu nehmen, nach 2 Monaten spürte ich das erste Mal etwas Besserung. Weiter nahm ich dazu B-Vitamine, Omega 3 und so habe ich weiter gemacht, dazu noch Ersatzmahlzeiten mit allem drin, was man bracht, auch Eiweiß. Ich wußte durch eine Knochendichtemesseung, das mein Wert hier bei 62,4 lag und später bei 58,0. Ich las viele Bücher von Strunz und baute mich so langsam auf, erst jetzt habe ich einen Wert von wieder 62,8 erreicht - mache also weiter. Ich hatte den Schwindel auch, wenn ich mit dem Kopf leicht nickte, oder am Computer, oder nach einem Essen, vielleicht die vielen kleinen Minibewegungen. Es war eine furchtbare Zeit. Das habe ich nun hinter mir, ich war nur bestrebt, mich wieder aufzubauen, was ich relativ gut schaffte. Mein Schwankschwindel etc. ließ nach, Schritt für Schritt. Dann im Juli 23 bin ich wieder zum Kopf MRT, Meningeom hatte sich vergrößert. Ich holte mir Rat von dem Professor der Charite per mail, er antwortete auch, empfahl mir eine OP, da der Sehnerv zu stark gefährdet ist, bei weiterem Abwarten. Ich ließ mir Zeit, las noch sein Buch "Kopfarbeit", im November 23 wäre Op, doch ich wollte noch nicht. Jetzt Ende Mai 24 habe ich mich dieser OP unterzogen, alles gut verlaufen. Woher mein Schwankschwindel kam und diese Zustände, weiß ich nicht wirklich, konnte auch keiner klären. Ich denke schon, das es mit der HWS zu tun, Cervicocephalgie mit rückläufigem Schwindel bei gleichzeitiger Blockierung oberer HWS und Muskelhypertonus - das ist für mich die einzige vernünftige Erklärung. Ob es auch mit dem gutartigen Tumor zu tun hatte, könnte sein. Jetzt habe ich mit einer gewissen Energielosigkeit noch zu tun, die langsam besser wird - die Op war kein Sparziergang. Ich nehme weiter meine Nems und lasse damit nicht nach. Achso, ich bin 63 und stehe kurz vorm 64 Geburtstag.
Liebe Grüße Marie