Hallo Julia,
dass nicht Sehen von Sakromen hatte ich erwähnt, da der Thorsten meinte, dass das Aushungern von Tumoren nicht so einfach sei.
PET basiert ja gerade darauf, dass Tumorzellen einen wesentlich höheren Zuckerbedarf haben.
Dem Körper wird ein zuckerähnlicher radioaktiver Stoff injiziert. Dieser Stoff erzeugt beim Zerfallen zwei Gamma Strahlen a 511 kV, die in 180° voneinander wegfliegen. Mit dem PET werden diese Strahlen gleichzeitig registriert und somit wird ein Zerfall gezählt. Diese Zerfälle kommen nun mal verstärkt dort vor, wo der Zuckerververbrauch höher ist, d.h. in den Tumoren.
Da Sakrome mit PET nicht gesehen werden, könnte man auf den ersten Blick zu dem Schluss kommen, dass diese bösartigen Tumore keinen erhöhten Zuckerbedarf haben und somit beim Soffwechsel keinen Zucker vergären.
Allerdings können diese Tumore mit CT oder MRT auch nicht gesehen werden. Daher wäre eine sofortiger Rückschluss, wonach der Stoffwechsel nicht auf Vergährung basiert erstmal methodisch falsch, da es auch andere Ursachen geben kann.
Primär ging es mir aber gar nicht um die Sichtbarkeit (Stoffwechsel) bösartiger Tumore am Gebärmutter, sondern um die Frage, wie der Stoffwechsel von Myomen (gutartige Tumore) aussieht? Das scheint in den Foren niemand zu wissen. Vielleicht ist es auch noch nie explizit untersucht worden.
VG
Monika