Synthetisch ist nicht immer gleich schlecht, hier sollte man auch Differenzieren. Fakt ist, das viele Vitamine die chemisch hergestellt werden z.B. Vitamin c (ascorbinsäure) dieselbe molekulare Struktur wie das natürliche Vorbild - ascorbinsäure z.B. in einer Paprika oder Zitrone. Für den Körper spielt es kaum eine Rolle aus welcher Quelle er bekommt. Bei einem starken Vitamin-C Mangel wird dir auch nicht Acerola Pulver injeziert sondern reine chemische ascorbinsäure.
Chemische Vitamine haben den Vorteil, das sie standardisiert sind d.h. ihre Qualität und Reinheit ist gleichbleibend sehr gut, was bei natürlichen nicht so ist, hier gibt es deutliche Schwankungen, was ja völlig normal ist. Legt man also Wert auf Effizienz dann sind chemische Vitamine eigentlich kein Problem zumal natürliche Vitamine nie so hoch dosiert werden können wie man es Teils in der Therapie eines Mangels benötigt.
Vergessen sollte man auch nicht, das "natürliche" Vitamine ebenso durch alkohol und andere Stoffe gereinigt und aus ihrem Ursprung(Frucht,Pflanze...) gelöst werden müssen. In wieweit das dann noch natürlich ist stell ich mal in den Raum.