Naja, sagen wir mal so, in den allermeisten Fällen machen Symptome evolutionär gesehen ja durchaus sinn.
Sei es um das invidivuum zur Ruhe zu zwingen, oder Schonhaltungen zu erzwingen.
Heute - wo die Menschen ein kognitives Bewusstsein haben - Nehme ich nach der Behandlung eines Kochenbruchs halt Schmerzmittel und weiß kognitiv, dass ich mich nicht bewegen darf, oder die Gipsschiene sorgt dafür. Nur durch die Pille muss man weniger leiden. Ganz zu schweigen davon, dass durch die Behandlung die Genesund auch schneller als in archaichen Zeiten vonstatten geht.
Insofern hat fast jede Medizin irgendwo seine Berechtigung. Aber:
Kopfwehtablette und ohne Ursachenanalyse Weiterarbeiten im Hamsterrad ist dann natürlich auch möglich und eher schädlich.
Die Profitgier und deren extremste Ausuferungen gepaart mit grenzenloser Skupellosigkeit von einzelnen Managern in Big Pharma empfinde ich als Problem, was aber weder durch Staat noch Kirche geregelt werden kann.
Dem kann nur mit Aufklärung und Gesundheitswissen begegnet werden und in letzter Konsequenz - zumindest bei mir - mit einer Änderung im Geldausgebeverhalten. Weg von Ibuprofen, ASS, Betablockern, Lorazepam, Statinen und dergleichen hin zu Arginin/Citrullin, NEM und anderen biowirksamen Stoffen.
Der Geldbetrag, den ich zum Erhalt der (gefühlten) Gesundheit zu entrichten habe hat sich nicht sehr geändert, aber das Nebenwirkungsrisiko und der Entzug der BigPharma Unterstützung sind ein willkommener Effekt.
Ganz zu schweigen von den vielen anderen Verbesserungen in der Lebensqualität, die mir bei Verbleiben im "Pharmasystem" verwährt geblieben wären.
Ich werfe mir also weiterhin Pillen ein und zahle Geld dafür, in dieser Richtung ändert sich also nichts.
Achso, Ernährung ist spürbar teurer geworden wegen Bio (was ich früher eher belächelt habe)
LG
H