Forum:Gesundheit - Wo kann man Blutanalyse und Rheumabehandlung verbinden?

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Thomas V. 6788 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Hallo SK, ich nehme 2 Esslöffel Omega3 Öl. Das Gallowayfleisch ist von der Weide, andere Produkte sind aber übliche Bioprodukte und nicht unbedingt weidegetunt. Durch den Verzehr von Olivenöl habe ich auch einen hohen Spiegel an Omega9 (Ölsäure) und ein gutes Verhältnis von gesättigten zu ungesättigten Fettsäuren - optimal für die Zellmembranen.

Da sondert der Körper die Arachidonsäure aus.

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SK

352 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

Hallo Thomas,

So ess ich z.B. viel Fleisch und auch Milchprodukte und meine Arachidonsäure liegt unterhalb des Referenzbereichs, laut Labor im Mangel.

Des Rätsels Lösung: Dem Fleischverzehr steht eine hohe Einnahme von Omega3 gegenüber und dieses Omega3 verdrängt die Arachidonsäure. Schon bei einem O3-Index von 8%, lag die Arachidonsäure sehr tief, bei aktuell 11% befi det sie sich im leichten Mangel.

Interessant.

Oder: Du isst viel Milch / Fleisch von Tieren von der Weide.
Weidetiere haben mehr Omega3 als Tiere aus konventioneller Haltung.

Viele Grüße
SK

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Juliane 328 Kommentare Angemeldet am: 12.04.2020

Hallo Elli,

Niko Rittenau vermarktet mittlerweile schon ARA Arachidonsäure über seinen Shop. ARA und EPA sind in gewisserweise Gegenspieler.

Wahr ist aber auch, dass bei Rheuma und bei Autoimmunerkrankungen Verzicht auf zu viel tierische Lebensmittel helfen kann. Also wenn  ARA und EPA im Ungleichgewicht sind. 

In Berlin können Rheuma-Patienten als Kassenpatienten von den "Natur-Docs" behandelt werden. Stationär meist zwei Wochen. Die Patientin braucht dazu eine Überweisung und etwas Geduld.

Nachfolgend eine kleine Linksammlung:

Niko Rittenaus Seite (auf you tube auch Videos)

https://watsonnutrition.de/blogs/wissen/omega-6-arachidonsaure

https://de.wikipedia.org/wiki/Arachidons%C3%A4ure

Immanuelkrankenhaus Berlin

https://naturheilkunde.immanuel.de/leistungsspektrum/krankheitsbilder/rheuma/

https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/

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Thomas V. 6788 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Meist wird eben das Weglassen fleischlicher Produkte und von Fisch, oft sogar von Milchprodukten empfohlen. Macht sicher gewissen Sinn, was die viel zitierte Arachidonsäure anbelangt,

...eigentlich nicht...So ess ich z.B. viel Fleisch und auch Milchprodukte und meine Arachidonsäure liegt unterhalb des Referenzbereichs, laut Labor im Mangel.

Des Rätsels Lösung: Dem Fleischverzehr steht eine hohe Einnahme von Omega3 gegenüber und dieses Omega3 verdrängt die Arachidonsäure. Schon bei einem O3-Index von 8%, lag die Arachidonsäure sehr tief, bei aktuell 11% befi det sie sich im leichten Mangel.

Übrigens Uli, im Bekanntenkreis habe ich auch eine vegan lebende Familie. Hier hat eine der Töchter schon Rheuma, die Mutter hat Rosazea und starke Migräneanfälle. 

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Uliginosa 711 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

"Die junge Frau ist seit langem Vegetarierin und hat ganz schlimmes Rheuma." 

Es gibt eine junge Frau, Mikhaila Peterson, die schon als Kind ganz schlimmes Rhema hatte und schon mit 17 Gelenkersatz brauchte - und ihr hat nicht Vegetarismus, sondern das Gegenteil davon geholfen: Sie isst nur Rindfleisch, Wasser und Salz und es geht ihr gut. 

Ihre Geschichte, wie sie ihr Rheuma und ihre Depressionen mit dieser Diät geheilt hat, erzählt sie z.B. bei Lowcarb Down Under in Boulder: Don't eat that

Um es auszuprobieren, wäre sicher eine gute Idee, erst mal die üblichen Verdächtigen wegzulassen: Zucker, Glutenhaltiges Getreide, Pflanzenöl und zu gucken, ob sich etwas ändert. Langsam immer mehr weglassen ... und zu gucken, wie es einem geht. 

Wenn etwas, eine Diät, offensichtlich die Krankheit nicht verhindert hat, dann besteht doch auch wenig Hoffnung, dass sich das in Zukunft ändert, oder?

Der jungen Frau alles Gute!

Uli

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Elli W.

299 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

Bitte um Entschuldigung, Susanne muss es heißen!

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Elli W.

299 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

Super! Danke, Danke, Danke!
Ich bin auch schon am Suchen nach Fachliteratur, denn nur reden, das hat sowas missionarisches. Wenn man etwas schriftliches hat von Ärzten, die etwas davon verstehen, hilft das vermutlich mehr.

Aber ich merke auch, dass man verdammt wenig findet. Meist wird eben das Weglassen fleischlicher Produkte und von Fisch, oft sogar von Milchprodukten empfohlen. Macht sicher gewissen Sinn, was die viel zitierte Arachidonsäure anbelangt, ist aber eben nicht alles. 
Der Artikel von Dr. Rainer Spichalsky geht schon sehr tief in die Grundlagen. Aber das braucht man eigentlich, um zu erklären, warum fleischlos allein nicht funktioniert. Sondern dass es noch anderes braucht. Und das verrückte ist ja wahrscheinlich: wenn man "das andere", was es braucht, dann hat, muss es vermutlich gar nicht mehr fleischlos sein. Aber das erkläre mal jemandem, dem es mit Cortison ja durchaus schon besser geht.

Danke, Sabine, für den Tipp mit Dr. Spichalsky. Die junge Dame wohnt bei Pforzheim, daher hatte ich erstmal an Dr. Schmidt gedacht. Das wäre nicht einmal eine Stunde bis hin.

Viele Grüße 

Elli

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SK

352 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

Ein Zitat aus dem pdf: 

Meine persönliche Erfahrung bei beidseitiger Gonar-
throse zeigte mir, dass die orthomolekulare Therapie erfolgs-
versprechender als die Therapie mit COX-2 Hemmern ist. 

Dr. Spichalsky spricht also als Arzt  UND mit eigener Erfahrung als Patient..
Für mich ist das eine klare Empfehlung, auch wenn ich den Arzt selbst nicht kenne.

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SK

352 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

https://norsan.ch/wp-content/uploads/2021/10/20210413_A4_Spichalsky_Rheuma_web.pdf?srsltid=AfmBOopBV8t3PErA-IQIS9Cxz1G_JYY5PeF6_MVDJt9ooS-t7ZfkdOXt

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SK

352 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

...

Hier habe ich auf die Schnelle einen Arzt gefunden, ob er empfehlenswer ist, kann ich allerdinsg nicht sagen:

Dr. med. Rainer Spichalsky – Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

Er hat in Friedberg, Hessen seine Praxis

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