Hallo Claudia,
nach einer SD OP 1997 musste ich (mit Unterbrechungen) täglich 50 mg L-Thyroxin einnehmen. Im Dezember 2019 habe ich einen Jodtest nach Dr. Klinghardt durchgeführt und einen starken Mangel festgestellt. Ich begann die Jodtherapie mit zyklisch 12,5 mg Jod, täglich 200 Mikrogramm Natriumselenit, Selen-/Zinktabletten, täglich 5000 i.E. Vitamin D/K2 und Meersalz (alle anderen Mängel wurden vorher beseitigt).
Nach ca. 2 Wochen waren keine "Entgiftungserscheinungen" mehr spürbar und ich konnte täglich 12,5 mg Jod einnehmen. In den folgenden Wochen habe ich die Dosis langsam in 6,25 mg Schritten auf > 50 mg gesteigert (keine L-Thyroxin Gabe). Seit dieser Zeit nehme ich u.a. wegen Problemen mit der Prostata täglich 50 - 62,5 mg Jod ein. In den ersten 6 Monaten macht ein TSH Test keinen Sinn, weil die Bindungsproteine gebildet werden müssen (häufig erhöhte TSH Werte).
In den Büchern/Publikationen von Kyra Kaufmann kann man alle Therapieschritte genau nachlesen, aber ich würde eine prof. Jodtherapie bei einem Privatarzt/HP empfehlen. Bei einem evtl. Selen- bzw. Vitamin D Mangel sind die Risiken für einen SD Schaden einfach zu groß. Viele Grüße!
Roger