Liebe Foristen,
"Es ist offensichtlich, dass es eine koordinierte Kampagne der Mainstream-Medien gibt, um Ivermectin als Mittel zur Behandlung von Covid zu diskreditieren."
So offensichtlich, wie der Nutzen von Hydrochloroquin?
So offensichtlich, wie die Unwirksamkeit der Impfungen?
So offensichtlich, wie die FFP2 Masken Kinder durch CO2 Vergiftung tötet?
Sorry, da ist gar nichts offensichtlich.
"Seitdem wurde es fast vier Milliarden Mal zur Behandlung von Parasiten- und Virusinfektionen beim Menschen eingesetzt."
Und diese Betroffnen, inkl. derer, die das Mittle gegen Rosacea einsetzen, haben aktuell massive Probleme, das Mittel für ihre indizierte Behandlung zu bekommen. Die oftmals kritisierten Impfungen wurden sogar über 5,5 Mrd mal verabreicht.
Die QD-Ivermectin-Szene beruft sich im Wesentlichen auf eine Studie, die es gerade mal bis zum PrePrint-Stadium geschafft hat, bevor sie mittlerweile zurück gezogen wurde.
Es ist ja nicht ausgeschlosssen, dass Ivermectin sinnvoll gegen Corrona/Covid19 eingesetzt werden kann, die aktuelle Studienlage ist diebezüglich aber ausgesprochen mau und uneinheitlich. Und vor allem, wie soll der Einsatz erfolgen? Präventiv? Einmalig oder Dauerhaft? Welche Dosierung ist nötig/sinnvoll/wirksam? Im Akutfall / zur Therapie?
Folgende Nebenwirkungen sind beim Menschen bekannt:
- Hypereosinophilie (potetiell lebensbedrohlich)
- Leberfunktionsstörungen einschließlich akuter Hepatitis, Hyperbilirubinämie und Hämaturie
- Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe
- Asthenie, Schwindel, Somnolenz, Vertigo, Tremor
- Sehr selten schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom
- Überwindet die Blut-Hirn-Schranke
"Darüber hinaus hat sich die Tokyo Medical Association kürzlich für den Einsatz von Covid ausgesprochen."
Das ist schlicht falsch! Da hat ein Arzt seine persönliche Meinung vorgetragen und keinesfalls eine abgestimmte Sichtweise der TMA.
"Dieses mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Medikament, das für Menschen verschrieben wird"
Nobelpreise werden nicht an Medikamente vergeben!
Ivermectin jetzt im Zuge von Corona so dermaßen zu hypen und weiter gegen gut wirksame und i.d.R. gut verträgliche und nebenwirkungsarme Impfungen zu agitieren, ist das Problem.
Es wäre ja wünschenswert, wenn man zur Behandlung einer Coronaerkrankung ein nebenwirkungsarmes, gut verträgliches und wirksames Mittel zur verfügung hätte. Propylaktisch 8,3 Mrd Menschen regelmäßig bis Dauerhaft damit zu versorgen halte ich dagegen für ausgesprochen fragwürdig.
LG
Thorsten
PS: was kostet eigentlich eine Behandlung mit Ivermectin, im Gegensatz zur Impfung?