17.09.2020
liebe Foristen, lieber Albrecht
"Genetische Impfstoffe gegen COVID-19: Hoffnung oder Risiko?
[...]
Der Autor stellt nun ein update und eine Vertiefung seiner Ausführungen über die geringe Wirksamkeit und die
üblen Nebenwirkungen des von AstraZeneca entwickelten, von der WHO favorisierten und von den Gesundheitsministern
in Deutschland und Österreich in grossem Umfang vorab bestellten Impfstoffes [...] vor"
hier findet wieder mal eine unzulässige Vermischung von Themen statt. Der von AstraZeneca entwickelt Impfstoff ist eben kein genetischer Impfstoff (RNA-Impfstoff), sondern ein Vektorimpfstoff!
"Die Prioritäten zeichnen sich danach klar ab:
Geschwindigkeit geht vor Sicherheit"
Im Artikel liest sich das anders:
Die Zulassungsbehörde arbeitet völlig unabhängig. Sie ist frei in ihrer Entscheidung und steht auch seitens der EU nicht unter Zeitdruck.
Sollten die Hersteller den Zeitplan nicht halten können, seien in den Verträgen Verlängerungsmöglichkeiten vorgesehen.
[...] "Für uns ist entscheidend, dass die Qualität der Impfstoffe gesichert ist.“
"und Nebenwirkungen werden in Kauf genommen, wenn der Preis niedrig war."
Auch das gibt der Artikel nicht her:
Hier will die EU die Hersteller entlasten, wenn sie niedrigere Preise anbieten: Sie wird die Hersteller bei eventuellen Schadenersatzklagen wegen Nebenwirkungen unterstützen und die eingeklagten Summen ersetzen, wenn das Medikament billig gewesen ist. Wenn die Hersteller ein sehr teures Medikament anbieten, dann soll diese Regelung nicht greifen,
Da ist keine Rede davon, dass man preisabhängig Nebenwirkungen bewußt in Kauf nimmt.
Es ist immer wieder spannend, was anscheinend in manche Aussgen hinein interpretiert werden kann...
LG
Thorsten