16.11.2023
Ole,
"Absolut richtig. Was man aber Lauterbach hier vorwerfen kann und muss ist, dass er schon eine Art Verharmlosungspolitik begangen hat." (Thorsten ST: 16.11.)
Und wieder einmal reißt due Aussagen aus dem Kontext und baust sie nach eigenem Gutdünken zusammen.
Meine obige, von dir ziterte Aussage, bezog sich auf einen Beitrag von Thomas.
"Kannst Du auschließen, das Lauterbach seine Verharmlosigkeitspolitik nicht fortsetzt?"
Ich kann vor allem nicht ausschließen, das Du, Ole, jedwede Aussage/Antwort aus dem Kontext reißen oder verdrehen wirst.
Patricia,
Ob Nicht-Impfen ein Trost ist für diejenigen wäre, die ihren Partner, ein Kind, ein Elternteil … an Corona verloren haben oder ihr seit der Infektion gelähmtes 20jähriges Kind versorgen müssen?
Es bringt nichts, die Diskussion mit tragischen Einzelschicksalen zu emotionalisieren.
Bring die Chancen und Risiken mit ihren dazugehörenden Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten zusammen; gerne nach Gesundheitsstatus und Alter differenziert. Dann kann jeder für sich eine Abwägung vornehmen und sich für oder gegen eine Impfung entscheiden. Z.B. so differenziert wie Thomas oder ich; Grundimmunisierung ja, regelmäßiges Boostern nein. Oder so wie es die aktuellen Impfempfehlungen der STIKO vorsehen:
Wie das Epidemiologische Bulletin 21/2023 ausführt, wird allen Personen ab 18 Jahren eine Basisimmunität bestehend aus drei Antigenkontakten (Impfung oder Infektion, aber mit mind. zwei Impfstoffdosen) empfohlen. Zudem empfiehlt die STIKO Personen mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe (Personen im Alter ≥ 60 Jahre, Personen ab dem Alter von 6 Monaten mit relevanten Grundkrankheiten, BewohnerInnen in Einrichtungen der Pflege), einem erhöhten arbeitsbedingten Infektionsrisiko (medizinisches oder pflegerisches Personal) sowie Familienangehörigen und engen Kontaktpersonen von Personen unter immunsuppresiver Therapie, die durch eine COVID-19-Impfung selbst nicht sicher geschützt werden können, weitere Auffrischimpfungen – i.d.R. im Abstand von ≥ 12 Monaten zum letzten Antigenkontakt, vorzugsweise im Herbst.
Aber,
solange im Zusammenhang mit der Impfung oder den Infektionen von "totgespritzt", "Bullshit", "Mist" oder von (vorsätzlichen) "Genexperimenten" gesprochen wird,
solange nicht zwischen "impfstoff" und "Verunreinigungen" differenziert wird,
solange einseitig Coronatote mit dem Hinweis "alt und vorerkrankt" relativiert und bagatellisiert werden,
solange einseitig bei Coronatoten die Frage nach "an" oder "mit" Corona gestellt wird,
solange Aussagen und Zitate beliebig aus dem Zusammenhang gerissen und nach eigenem Gutdünken mit anderen Aussagen in Beziehung gesetzt werden,
solange braucht man wohl nicht auf einen sachbezogenen Diskurs zu hoffen...