Hallo Robert,
eins vorweg: ich habe hier im Forum nochmal den Anstoß zu "Low Carb" bekommen und mir dein äußerst informatives Buch dazu geholt. Mir gefällt, dass es wirklich eine Fundgrube ist, sehr gut geschrieben ist und auch stets Quellenangaben enthält- Was ist mit dem "Nicht Kennen" meinte, sind weniger die wissenschaftlichen Grundlagen zu "meinem" Thema Bluthochdruck sondern ein Herausfinden der Ursachen bei mir. BMI, Bewegung, Ernährung habe ich schon erheblich optimiert. Für spezielle Ursachen (Nierenstenose, Tumor etc.) spricht nichts. Der Blutdruck ist vielmehr tendentiell immer zu hoch. Wenn ich dich richtig verstehe, dass alles wissenschaftlich geklärt und beim Einzelnen erklärbar ist, müsste ich doch z.B. zu Dr. Strunz gehen können und sagen: Bitte befreien Sie mich vom Bluthochdruck; ich möchte ohne jegliche Medikamente einen optimalen oder jedenfalls einen altersgemäß (70) "normalen" Blutdruck haben.Und er würde Lebensweise und NEM´s vorschlagen , die das Problem erfolgreich beheben würden. Das kann ich einfach bisher nicht glauben, dass es so einfach ist. Zu einem (weiteren) "Schulmediziner" gehe ich allerdings nicht. Der hätte entweder (wie bisher) Tabletten im Angebot oder, noch schlimmer, eine weitere Diagnose (natürlich mit noch mehr Tabletten oder gar einer OP, z.B. so schöne Sachen wie Verödung der Nierenarterien) im Angebot
. Das hätte auch sehr "stabilisierende" Wirkung auf den Blutdruck, und ich kann stressbedingt noch mehr Pillen nehmen. Und schließlich: Die Diagnose muss ja nicht mal stimmen. Auch Kardiologen können sich irren: Ich kenne jemanden, dem Herzfehler und Fehlfunktionen attestiert wurden, und der über 100 inzwischen ist. Wieder eine andere Person kenne ich, bei der der dringend empfohlene Herzschrittmacher eine gravierende Verschlechterung gebracht hat. Ich gehe davon aus, dass Diagnose und Therapie streng nach den kardiologischen Leitlinien erfolgten.
Viele Grüße
Rainer