12.08.2022
Um mal eine Hinweis von Patricia aufzugreifen:
"Das Thema des Threads heißt: „Zu wenig Ketonkörper bei Covid 19 Kranken“."
Der Umstand/Fakt an sich wird ja erst mal gar nicht infrage gestellt. Die dsich aber daraus ergebenden Fragen sind doch meines Erachtens viel interessanter:
- Ist der niedrige Keton-Spiegel Ursache oder Folge einer Corona Erkrankung?
- Kann man bei Betroffenen die Situation durch gezielte Gabe von Ketonen verbessern?
- Handelt es sich um ein monokausales Phänomen, oder konnen noch weitere Ursachen/Effekte zu Tragen?
- Sind die Betroffenen metabolisch so schlecht situiert, oder gibt es da eine genetische Komopnente, die niedrige Keton-Spiegel fördert/verursacht?
Was dieses ganze Studienthema angeht, würde ich differenzieren zwischen Zulassungsstudien von Medikamenten und anderen Studien. Wer sonst, wenn nicht der Zulassungsantragsteller sollte denn die entsprechenden Studien machen? Das von Dritten dann Studien zur Bestätigung, Verifikation oder zur Widerlegung durchgeführt werden können, steht auf einem anderen Blatt.
Fragwürdig finde ich aber die Argumentation, dass Pharmastudien grundsätzlich mit Argwohn betrachten sind, weil die Pharmafirmen ja Geld verdienen wollen, bei Studien von Buchautoren (die wollen mit ihren Büchern, etc. ja auch Geld verdienen) wird darüber großzügig hinweg gesehen. Schon Mendel hat bei seiner Vererbungslehre/studie geschummelt, um das Ergebniss zu schönen, desgleichen Acel Keys und viele weitere (ehemals) renomierte Fachleute und Experten.
Eine Beurteilung wird man wohl nur durch nachträgliche Evaluation des Studiendesign und der (Roh)Daten durch fachkompetente Dritte erreichen können. Nennt sich übrigens Per-Review; und ist auch nicht frei von Fehlern.
LG
Thorsten