Also ich würde da nicht zu lange warten bis man etwas unternimmt. Worauf willst du warten? Plötzlich besser wird es nicht wieder werden ohne dein Zutun. Oder man lebt halt damit. Denke es gibt aber genug Mittel und Möglichkeiten um da gegenzusteuern. Ich habe meine Hausapotheke zusammen, da hab ich dann für alle Krankheiten etwas drinnen. Mistens ist es eh nur etwas gegen Erkältung oder hin und wieder mal Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme,... Sonst gehe ich in der Regel eh recht schnell zum Arzt.
Forum:Infektion & Prävention - Welche Arzneimittel helfen euch bei einer beginnenden Erkältung? Wie sind eure Erfahrungen?
Ich glaube, ich würde dann tatsächlich einfach etwas mitnehmen. Wenn danach noch irgendein Termin, den ich nicht mehr verschieben kann, ansteht, würde ich bei Halskratzen wohl einfach was einstecken. Weil falls es unterwegs doch schlimmer wird, muss ich wenigstens nicht erst irgendwo suchen. Und wenn am Ende doch nichts kommt, schleppe ich es eben umsonst mit.
Eine Sache weiß ich bei dir aber immer noch nicht so richtig, kann natürlich auch sein, dass ich es übersehen habe... Nimmst du schon bei den ersten Anzeichen etwas oder wartest du erst mal ab? Kaloba hatte ich ja mal erwähnt, bei dir kam das bisher aber gar nicht vor. Hast du das selbst schon mal genommen? Falls ja, hast du dabei eigentlich irgendwas gemerkt?
Aber wenn man das macht, dann würde ich zumindest versuchen den Körper sonst zu unterstützen. Also ausreichend trinken, genug Energie aufnehmen, gesunde, vitaminreiche Ernährung. Eventuell auch mit Vitaminen ergänzen. Halsschmerztabletten oder Erkältungsmittel einnehmen und sogar mitnehmen. Dann übersteht man das leichter wenn es sein muss.
Kenne ich auch, unangenehm wäre es mir nicht, ich will andere einfach nicht im Stich lassen. So fühlt sich das für mich an.
Das trifft es bei mir leider ziemlich gut. Manchmal sitze ich an irgendeinem Kleinkram viel zu lange und merke trotzdem erst spät, dass eigentlich nichts mehr geht. Oder ich mache denselben Quatsch noch mal und denke mir erst danach, okay, das war jetzt eigentlich ziemlich eindeutig.
Bei Terminen ignoriere ich das komischerweise viel eher. Da denke ich schnell, die zwei Stunden gehen jetzt auch noch. Meistens komme ich da auch irgendwie durch. Danach bin ich dann teilweise so platt, dass ich mich frage, warum ich überhaupt gegangen bin. Und wahrscheinlich sage ich manches nur deshalb nicht ab, weil mir das unangenehm wäre. Nicht weil der Termin wirklich so wichtig ist.
Das ist sicher abhängig davon, was man wirklich machen muss. Denke das kann aber nur jeder selbst einschätzen ab wann man wirklich so beeinflusst wird, dass es negative Auswirkungen hat. Wenn das Arbeiten dann nicht so gut funktioniert und man im Grunde zu viele Fehler macht (oder sich bei anderen Arbeiten vielleicht noch in Gefahr bringt) dann bringts natürlich nichts, ist dann falscher Ehrgeiz. Ja klar, das kostet teilweise Energie und dann ist man flach. Dann war es keine gute Entscheidung. Aber auch hier, ich denke das wird man nur selbst einschätzen können. Wenn es was Wichtiges ist, kann man halt auch oft nicht sagen, ich nimm den Termin nicht wahr. Wenn die negativen Auswirkungen zu groß sind. Wenn ich merke, ich kann nicht sinnvoll arbeiten und alles geht langsamer, dann lass ich es sein. Dann ist halt einfach mal der Punkt gekommen wo es wenig Sinn macht. Eventuell macht man dann einfach zu viele Fehler und das ist ja auch nicht Sinn der Sache.
So ungefähr mache ich es bisher auch, wobei ich bei mir langsam glaube, dass ich die Grenze eher zu spät ziehe. Ein bisschen Husten oder Schnupfen hält mich jetzt nicht gleich vom Arbeiten ab. Wenn ich aber nach einer Stunde merke, dass ich mich kaum noch konzentriere und eigentlich nur versuche, irgendwie durch den Tag zu kommen, hat der normale Arbeitstag wahrscheinlich auch nicht mehr wahnsinnig viel Sinn.
Sport lasse ich dann sowieso weg. Was ich schwieriger finde, sind Termine außer Haus. Vorher denke ich oft noch, ach komm, das geht schon. Und zwei Stunden später frage ich mich dann, warum ich überhaupt hingefahren bin.
Woran merkst du bei dir, dass der Punkt erreicht ist, an dem du Arbeit wirklich sein lässt? Erst bei Fieber oder Kreislauf, oder schon vorher, wenn du merkst, dass die Erschöpfung deutlich stärker wird?
Nur die wenigsten liegen bei jeder Erkältung gleich flach und können nicht mehr aus dem Bett raus. Bei vielen läuft das eben nebenbei einfach mit und dann hat man eben Halsschmerzen oder die Nase rinnt. Wirklich ausschaltet tut einem das ja nicht. Haushalt, Arbeit,... würde ich weitermachen, körperliche Belastung mit Sport etc. würde ich hingegen runterfahren. Das versteh ich dann eher unter mehr Ruhe. Ich kann und will die Arbeit auch gar nicht ruhen lassen, nur weil ich mal Husten habe. Finde das wäre dann ziemlich an der Realität vorbei. Klar sagt man immer, man soll die anderen nicht anstecken, aber das ist da ja schon lange passiert weil man die Viren schon länger mit sich rumträgt und erst nach einer Woche die Erkältung ausbricht. Also hat man es da eh schon oder eben nicht.
Wenn die Krankheit mich wirklich behindert bei der Arbeit, dann lass ich es sein. Aber meistens kommt es nicht soweit. Gleich beim ersten Anzeichen gegensteuern und eben etwas Ruhe, viel Trinken, gesunde Ernährung, vitaminreich,... dann wird es bei mir nur sehr selten so schlimm, dass gar nichts mehr geht.
Dass Stress da mitmischt, kann ich mir bei mir gut vorstellen. Alles davon gleichzeitig anzufangen, wäre mir trotzdem zu viel. 10.000 IE Vitamin D täglich würde ich ohne Blutwert nicht nehmen. Bei mehreren Gramm Magnesium oder einer sehr hohen Menge Omega 3 wäre ich auch vorsichtig. Falls es mir danach anders ginge, wüsste ich überhaupt nicht, welches Mittel dafür verantwortlich war. Es könnte natürlich ein Mangel dahinterstecken.
Wie wurde dieses Aminogramm bei dir eigentlich gemacht? Mich würde interessieren, ob dabei ein Wert deutlich auffällig war und ob das später noch einmal kontrolliert wurde. Nur Lysin als Ursache kommt mir bei mir allerdings eher unwahrscheinlich vor. Fleisch und andere tierische Lebensmittel esse ich ja durchaus. Trotzdem würde mich interessieren, was bei einer Kontrolle von Protein und Aminosäuren herauskäme. Hast du das damals tatsächlich alles zur gleichen Zeit begonnen? Dann lässt sich im Nachhinein doch kaum noch erkennen, was davon überhaupt geholfen hat.
Du bist ein absoluter Stress Mensch. Dein Immunsystem ist völlig hinüber Marty.
Woher ich das weiß. Das was du da unten schilderst, kenne ich von mir, von vor 20 Jahren. Seitdem keinen einzigen Infekt mehr.
Was mache ich seit 20 Jahren ? Lies dir diese News durch:
https://www.strunz.com/news/die-weltformel.html
Der Doc hatte mich damals aus dem Forum zitiert.
Was viele, auch hier im Forum, nicht verstehen: Dir hilft kein Zink, Vitamin C/D und Co. wenn dein Aminogramm = Immunsystem nicht ordentlich aufgefüllt ist. Die Schlüsselaminosäure hierbei, meiner Meinung nach, LYSIN. Der Bottleneck bei Veganern und Vegetariern. Letztere glauben, dass sie mit Pflanzen alleine die Welt retten.
Was tun:
- Vernünftig ernähren: Gemüse/ Ballaststoffe in Kombi mit proteinreicher Ernährung.
- Aminogramm optimieren -> BASIS
- Vitamine, Mineralien, Spurenelemente auffüllen
- Bewegen und Meditation
Deine Arbeit, Umfeld etc. kannst du nicht ändern, vermeiden etc. Du kannst dich aber so aufstellen, dass du den Stress und die Viren beherrscht. Ohne Infekte. Geht alles...
Bei mir fängt es meist mit dem Gedanken an, dass es so schlimm nun auch wieder nicht ist. Ich liege ja nicht flach. Also beantworte ich noch ein paar Mails, räume nebenbei etwas weg und fahre notfalls doch zu einem Termin, wenn es beruflich gerade nicht anders geht. Abends merke ich dann, dass der Hals wieder stärker kratzt als noch am Morgen. Im Sommer ist dieses Wechseln zwischen warm und kalt zusätzlich blöd. Draußen schwitze ich, zehn Minuten später sitze ich in einer stark klimatisierten Bahn, im Büro oder im Hotelzimmer. In dem Moment fühlt sich das noch ziemlich harmlos an. Ein paar Stunden später sieht es oft anders aus. Meist merke ich das zu spät.
Eigentlich müsste ich mich bei jedem Punkt nur fragen, ob er heute wirklich sein muss. Ganz stilllegen lässt sich der Alltag selten, das ist schon klar. Ich mache aus zwei halbwegs guten Stunden aber schnell wieder einen normalen Arbeitstag und hänge den Haushalt noch dran. Sobald es kurz besser geht, halte ich das anscheinend gleich für belastbar. Wo ist für dich der Punkt, an dem du sagst: Bis hierhin geht Arbeiten noch, danach ruhe ich mich lieber aus?