> Wenn ich mir vorstelle, ich habe einen Benziner vollgetankt, und nach einer kalten Nacht ist der Tank halb leer, oder analog zum Akku Auto, ich habe nur noch die halbe Reichweite.
So in etwa kann man das sehen, auch wenn es kein "echter" Leistungsverlust ist. Die Energie ist nicht weg - kann nur nicht aus dem Akku herausgeholt werden :-( Wenn's wieder warm wird steht sie auch wieder zur Verfuegung. Besser ist, sich einen vollen Tank vorzustellen, dessen entnehmbarer Inhalt Temperatur-abhaengig ist. Wenn kalt, kommt man an die Haelfte des Tanks einfach nicht ran. So in der Art...
Weitere Probleme bei E-Autos: Man muss im Winter, wenn die Akkukapazitaet eben kleiner ist, natuerlich auch noch elektrisch heizen!!! Und ganz schlimm: Die Induktionsbremse, die die Energie in den Akku stecken soll, kann das in der Kaelte eben auch nicht so effektiv tun, wegen der Akku-Temperaturabhaengigkeit. Man wird zu "noch vorausschauenderem" Fahren angehalten :-( WTF???
Aber ja ein E-Motor hat einen hohen Wirkungsgrad. Dagegen habe ich auch nichts. Man haette es nur richtig umsetzen muessen mit Brennstoffzelle und Methanol. Da haette das Tankstellensystem weiter genutzt werden koennen, DIe Reichweite waere vorhanden und Akkus waeren kleiner. Das waere sinnvoll gewesen.
Was die meisten nicht sehen, wenn sie ihre phantastische E-Auto Effizienz berechnen, ist der gesamte Aufbau der Ladestationen. Ueberall stecken (auch in den Autos selbst) SiliziumCarbid Halbleiter drin - Der (Energie-) Aufwand kristallines Siliziumcarbid zu zuechten ist gigantisch...
Aber hey was soll's! Wir tun so, als waer's gut fuer die Umwelt...
Ist jetzt aber schon eine Fringe-Discussion die wir hier fuehren ;-) Liest noch einer mit??