Forum: Gesundheit - coronaimpfung und autoimmunerkrankung

 
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Lari 117 Kommentare Angemeldet am: 01.06.2020

hallo,

unser sohn hatte mit 6 jahren eine kawasaki erkrankung und da besteht zum beispiel auch der verdacht , dass dies erkrankung durch eine impfung ausgelöst werden kann und direkt davor hat er keine impfung bekommen . 

 

viele grüße 

Thorsten St. 3118 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

Hi Angela,

ja, verstehe. Ich bezog mich in der Tat auf allergische Reaktionen, die kurz nach der Impfung auftreten.

Wenn überschießendes Immunsystem einige Tage Verzögerung hat, macht es das in der Tat nicht einfacher.

Trotzdem denke ich, dass sich die Impfsituation im Zweifelsfall kontrollierter handeln lässt, als eine spontane Infektion.

Aber wie gesagt, ist eine persönliche Entscheidung und Abwägung. Wer nicht akut Corona gefährdet ist, kann ggf. versuchen weiter Impferfahrungen/-erkenntnisse abzuwarten.

Ein Risiko besteht aber wohl so oder so.

Der gezielte Einsatz immunmodulierender NEM kann hier vielleicht weiter helfen.

LG Thorsten 

Angela 38 Kommentare Angemeldet am: 31.12.2020

Hallo Thorsten,

so einfach ist das nicht. Die überschießende Immunreaktion kommt ja nicht sofort nach dem Impfen, sondern erst nach vermutlich ein paar Wochen.

Du meinst eher die allergische Reaktion, die tritt meistens innerhalb weniger Minuten ein. Bei bestehenden Allergien sollte man danach noch beobachtet werden. Bei Lari und mir spielen halt beide Faktoren eine Rolle. Da sollte man wirklich abwägen. 

Lg Angela 

Thorsten St. 3118 Kommentare Angemeldet am: 04.06.2014

Hallo Lari,

"das wird mir nur wahrscheinlich leider keiner so richtig beantworten können ."

in der Tat. Diese Entscheidung kannst nur du alleine für dich treffen.

Ohne dir da jetzt reinreden zu wollen, aber man sollte dann auch im Hinterkopf haben, dass man bei der Impfung, besonders bei entsprechenden Hinweisen an das Impfpersonal, in einer weitestgehend kontrollierten und überwachten Umgebung geimpft wird. Das dürfte bei einer "echten" Infektion eher nicht der Fall sein. Eine entsprechende Versorgung/Behandlung bei Eintreten schwerer Komplikationen ist im Falle der Impfung daher wahrscheinlicher, als bei der Infektion.

LG Thorsten 

Lari 117 Kommentare Angemeldet am: 01.06.2020

hallo ,

ich stelle mir auch in bezug auf die impfung und autoimmunerkrankungen die frage , muss ich er bedenken haben , dass ich eine überschießende immunreaktion haben könnte durch eine coronainfektion oder durch die impfung . 

das wird mir nur wahrscheinlich leider keiner so richtig beantworten können . 

 

grüße lari 

Lari 117 Kommentare Angemeldet am: 01.06.2020

hallo,

vielen dank für die weiteren beiträge . ich selber war ja wie geschrieben , sehr erstaunt , mit autoimmunerkrankungen zur dritten impfgruppe zu gehören . man weiß bis jetzt ja leider recht wenig , wie der körper von betroffenen auf die impfung reagiert .

 

vg , lari 

Angela 38 Kommentare Angemeldet am: 31.12.2020

Ja ok. Also seine Empfehlung ist dann doch erstmal zu warten. 

Steph 172 Kommentare Angemeldet am: 27.01.2018

mhh...

das widerspricht sich doch nicht?! Ich verstehs so:

  1. Sowohl die Impfung als auch die Erkrankung können einen Schub auslösen, da beide das Immunsystem hochfahren. Je länger du mit der Impfung wartest, desto mehr Menschen mit deinem Krankheitsbild wurden geimpft. Und desto klarer ist wie die Nebenwirkung der Impfung mit dieser Krankheit ausfallen.
  2. Falls du dich zu einer Impfung entscheidest, empfiehlt Retzek Immunstabilisatoren einzusetzen.

 

Angela 38 Kommentare Angemeldet am: 31.12.2020

Hallo, 

das sagt für mich als Betroffene gar nichts aus. Einerseits sollen wir warten, bis viele Menschen geimpft sind. Im gleichen Atemzug wird aber gesagt, dass wir durch die Coronaerkrankung erst recht Schübe bekommen könnten. Ja was denn nun? Ich entscheide selbst, ob ich mich impfen lasse oder nicht. Wenn ich sehe, dass ich stärkere Erkältungen besser wegstecke als der Rest der Familie durch mein starkes Immunsystem und meine vielen NEMs, dann ist für mich die Abwägung nicht so schwer. Jeder sollte selbst Verantwortung für sich übernehmen,  aber das ist ja leider irgendwie verloren gegangen. 

Lg Angela 

Steph 172 Kommentare Angemeldet am: 27.01.2018

Dr. Retzek schreibt zum Thema Autoimmunerkrankungen:

"Patienten mit Autoimmunerkrankungen, bei denen ein Schub vitale Bedrohungen auslösen könnte (Multiple Sklerose, Pans/Panda) sollten noch etwas warten bis das Ausmass von Impfreaktionen bekannter"

"alles was das Immunsystem hochfährt kann die Krankheit schubhaft verschlechtern."

"...und würde zur Impfung jedenfalls die ganze Pallette an Immunstabilisierung einsetzen (VitD-Bolus, Curcumin oder EGCG als NFkB-Hemmer, LDN als Immunstabilisiator), wohl wissend, dass genau diese Patienten durch die Corona-Erkrankung erst recht einen Schub bekommen würden!"

Ich kann die Aussagen schlecht einordnen, auch wenn sie für mich erstmal Sinn ergeben. Ich mag aber die Art von Retzek sehr über das Thema Impfen zu schreiben, da er sehr ausgewogen schreibt und eine Impfung weder pauschal ablehnt noch befürwortet.

@all: bitte driftet in der Diskussion nicht wieder zur allgemeinen Diskussion über Impfungen, Impfpflicht etc. ab und bleibt beim Thema "Autoimmunerkrankungen".

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