Ich halte "Glück" und "Glückseligkeit" für zu tiefst menschliche Konzepte.
Natur und Evolution setzen eher andere Prioritäten. Das (Über)Leben eine Spezies und ihrer Induviduen basiert auf einem Überlebenskampf, Survival of the Fittest. "Glück(seleigkeit)" sehe daher zwar durchaus als erstrebenswerten (Geistes)Zustand, aber dennoch als unnatürlich und nicht wirklich genetisch korrekt.
Daher brauchen sich Mitmenschen, die diesen Zustand nicht oder nur temporär erfahren deswegen auch nicht schlecht fühlen und können durchaus ein erfülltes und zufreidenes Leben führen (quasi der kleine Bruder der Glückseligkeit).
Nebei bemerkt gehe ich davon aus, dass auch Glückseligkeit auf Dauer seinen Reiz verliert. Leben braucht Veränderung, Phasen, Zyklen. Da bilden Glück und Glückseligkeit keine Ausnahme. Auch ein Maßanzug passt nicht ewig und verschleißt bei daurendem Tragen.
Wenn unterm Strich Zufriedenheit herauskommt, hat man schon eine ganze Menge erreicht. Gelegentliches Glück oder Glückseligkeit sind da das i-Tücpfelchen.
LG,
ein zufriedener Thorsten