Lithium ist ein faszinierender Nährstoff. Habe auch ich erst spät entdeckt. Ich meine: für mich persönlich. In meiner medizinischen Ausbildung war Lithium etwas für … schwer Kranke. Depressive. Was geht mich das an?
Frohmedizin wurde „erfunden“ vor nunmehr 28 Jahren. Umfasst ausdrücklich das modernste Wissen der Medizin heute. Beruht ausdrücklich auf aktuellen Studienergebnissen, wird ständig neu-entdecktem Wissen angepasst.
Gilt für ein Drittel aller depressiven Menschen. Also Mitmenschen ohne Antrieb, ständig müde, lustlos, niedergeschlagen, mit Schlafstörungen. Wenn ich richtig lese, soll dieser unangenehme Zustand jeden dritten von uns einmal im Leben überfallen.
Ist vielleicht einfacher und durchsichtiger, als wir (wohl alle) bisher gedacht haben. Weitergeholfen hat uns hier die Genetik und die Epigenetik. Man kommt darauf, wenn man sich mal auf das Immunsystem konzentriert. Also das System des Körpers, das über Gesundheit und Krankheit bestimmt.
Ein kleines Büchlein, ein Ratgeber, den mir soeben mein Töchterlein mit einem süffisanten Lächeln überreicht. Bemerkenswert. Nicht nur mein Töchterlein, sondern auch dieses Buch von Walt Whitman, dem Begründer der modernen amerikanischen Dichtung. Das Büchlein wurde geschrieben 1858.
Kürzlich hatte ich zitiert, dass die stärkste Pille gegen Depression wohl Omega 3 sei. Belegt durch Studien. Zwei weitere liegen eben vor mir und bestätigen diese fröhliche Vermutung. Zunächst ein Einzelfall. Sieben Jahre schwere Depression, selbstmordgefährdet. Selbstverständlich Tabletten. Leider keine Besserung.