Soeben Paris-Marathon im TV. Genuss pur am Sonntagvormittag. Das versteht freilich nur ein Läufer. Wer einmal bei 42,2 km die Ziellinie überquert hat… is hooked, wie der Amerikaner sagt.
Kommt zu mir ein junger Arzt. Multiple Sklerose. Von unten sich nach oben ausbreitend. Nimmt Immunsuppressiva. Die Krankheit schreitet – natürlich – fort. Wir sind hier in der Schulmedizin.
Wenn nicht, überfordern Sie sich chronisch. Werden krank. Wenn nicht, kämpfen Sie täglich mit dem inneren Schweinehund. Der nichts anderes ist als die Rückmeldung Ihres Körpers: Ich fühle mich bei Deinem Sport nicht wohl, ich bin überfordert. Wenn nicht, fallen Sie beim Marathon tot um.
Wunschträume. Lesen Sie in jeder Frauenzeitschrift. Immer dabei ein Foto von strahlenden Senioren über 70 mit erstaunlich vollem Haar und verdächtig perfektem Gebiss. Wie gesagt: Ein Wunschtraum.
Was erfahrene Lauftrainer schon immer wussten, wird heute von Biochemikern erklärt. Was man bisher also Laufexperten glauben musste, kann man heute schwarz auf weiß beweisen. Wenn es beispielsweise um die körperliche Ausdauer geht. Um den Marathon. U
wird gleich viel leichter, wenn man auf wissenschaftliche Arbeiten stößt, die das HIT ausdrücklich begrüßen. HIT heißt Hoch-intensives Intervalltraining. Heißt bei uns "all-out". Vielleicht können Sie mit diesem Begriff etwas anfangen.
Es hat sich nichts geändert. Natürlich nicht. Seit 24 Jahren besuchen mich täglich Sportler. Seit 24 Jahren finde ich in der Blutanalyse bei Sportlern knappes oder tiefes Magnesium. Wisst ihr nicht, was ihr tut?