Hallo Ole,
Risiko durch Vitamin c Nierensteine zu bekommen
Es gibt eine klare Kontraindikation bei einer Vitamin C -Therapie,
nämlich
Kontraindikation
Die Anwendung von Vitamin C ist kontraindiziert bei:
- Überempfindlichkeiten gegen Ascorbinsäure.
- Je nach Anwendungsform sollte Ascorbinsäure Patienten mit bekannter Oxalat-Urolithiasis oder Eisen-Speichererkrankungen wie Thalassämien, Hämochromatosen und sideroblastischen Anämien nur nach Absprache gegeben werden.
- Auch bei Niereninsuffizienzen und Disposition für Nierensteinbildung sind hohe Dosen von Ascorbinsäure, vor allem bei intravenöser Gabe, aufgrund von Ausfällungsrisiken unter Umständen kontraindiziert. Tägliche Höchstdosen von 100 bis 200 mg sollten nicht überschritten werden. Bei terminaler oder hochgradiger Niereninsuffizienz wie Dialysepatienten liegt die Tageshöchstdosis bereits bei 50 bis 100 mg.
- Bei Patienten mit erythrozytärem Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel können unter hohen Dosen schwerwiegende Hämolysen auftreten. Die angegebene Dosierung sollte deshalb bei diesen Patienten nicht überschritten werden.
Quelle:
https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Ascorbinsaeure_15163
Personen, die nicht unter diese Gruppe fallen, haben diese Einschränkung nicht.
Vitamin C hilft vielmehr dabei, die Niere gesund zu halten.
Genügend trinken nicht vergessen.
Zitate aus
https://dr-pleuse.de/wissenswertes/vitamin-c
Die Elimination über die Niere ist weniger ein Maß für die Aufnahme von Vitamin C als vielmehr ein Anhaltspunkt für die gesamte Gewebssättigung.
...
Die ausgeschiedene Oxalsäure, die durch Vitamin C verursacht wird, scheint in der gesunden Bevölkerung keine Rolle bei der Bildung von Nierensteinen (Calciumoxalatsteine) zu spielen.
Hohe Vitamin C-Dosen von 1,5 Gramm pro Tag führen zu keinem erhöhten Risiko für Nierensteine (Nephrolithiasis) [6, 7]