05.10.2018
Weil der Doc gerade mal wieder auf Dr. Feil verwiesen hat, habe ich die Gelegenheit genutzt und mal wieder bei ihm (Dr. Feil) geschmökert.
Besonders interessant "Achtung Süßstoff-Falle":
"Süßstoffe machen dick und müde
Süßstoffe regen den Appetit an und machen daher dick: Die erhöhte Appetitanregung hat mehrere Gründe. So verändert sich die Darmflora durch den Konsum von Süßstoffen und es wird vermehrt GLP-1 gebildet. GLP-1 steigert die Insulinproduktion und führt so zu einem rapiden Abfall des Blutzuckers. Das macht müde, führt zu Hunger und fördert erhöhte Entzündungsreaktionen im Körper. Auch führen Süßstoffe zu einer erhöhten Leptinausschüttung. Die Folge: Fetteinlagerungen im Körper werden begünstigt.
Süßstoffe schwächen das Immunsystem
Süßstoffe im Übermaß können auch das Immunsystem schwächen. Dies wird erklärt durch den negativen Einfluss von Süßstoffen auf die Darmflora und die Darmschleimhaut. Dadurch können Nährstoffe im Darm nicht mehr optimal aufgenommen werden, das Risiko für Depressionen nimmt zu und der pH-Wert im Darm steigt. Der ph-Wert-Anstieg hat zur Folge, dass vermehrt krebserregende Stoffe, sogenannte sekundäre Gallensäuren, gebildet werden können.
Süßstoffe können das Gehirn überstimulieren
Süßstoffe können das Gehirn überstimulieren und führen zu innerer Unruhe, Stimmungsschwankungen, Migräne sowie zu einer höheren Vergesslichkeit. Dies wird mit den beiden im Süßstoff Aspartam vorkommenden Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure erklärt. Aus aspartamhaltigen Limonaden- und Colagetränken werden diese beiden Aminosäuren ungebremst im Gehirn aufgenommen und wirken dort anregend. Bei einer dauernden Überstimulierung der Nerven durch zu viel Aspartam besteht die Gefahr, dass Gehirnnerven absterben. Auch das in Aspartam vorkommende Methanol ist kritisch zu sehen, da es im Körper in den krebserregenden Stoff Formaldehyd umgewandelt wird. Die Süßstoff-Lobby argumentiert, dass in Fruchtsäften ein höherer natürlicher Methanolanteil enthalten sei – allerdings ist das Methanol in Fruchtsäften an Pektin gebunden und damit im Körper nicht resorbierbar, während das Aspartam-Methanol im Körper frei verfügbar ist."
Da werden dann auch mal Zusammenhänge verständlich erklärt. Immer wieder interessant, der Verweis auf / Zusammenhang mit der Darmflora!
Ich habe mittlerweile Süßstoffe wieder aus unserer Ernährung verbannt. Wenn süß, dann durch Traubenzucker (Glukose); gepaart mit ausreichend Sport/Bewegung und ohne Kombination mit größeren Mengen Fett.
Aber der eigentliche Trick besteht meines Erachtens aber darin, sich das Süße grundsätzlich abzugewöhnen (bzw. auf ein natürliches Maß zu reduzieren). Dann ist ein bisschen süß schon süß genug.
LG,
Thorsten