05.09.2018
"Aspartam ist ein Methylester aus den beiden Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure, und wird recht schnell im Körper in ihre einfachen Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure zersetzt, plus Methanol.
Es ist klar, dass Methanol giftig ist, aber es wird argumentiert dass Methanol in manchem Obst sogar höher enthalten ist und deshalb nicht so schlimm ist. Das stimmt auch so, jedoch ist das Methanol im Obst an Pektin gebunden, und kann dadurch gar nicht aufgenommen werden und wird somit einfach wieder ausgeschieden. Das Aspartam-Methanol ist im Körper jedoch frei verfügbar.
Auch Phenylalanin und Asparaginsäure kommen z.B. in Eiern verstärkt vor. Jedoch enthalten Eier auch andere Aminosäuren und in solch einer Zusammensetzung sind die beiden Aminosäuren positiv auf den Körper. Warum diese beiden Aminosäuren wichtig sind lässt sich auch durch viele Studien sehr einfach belegen.
Aspartam ist aber ein Sonderfall. Denn Phenylalanin und Asparaginsäure allein gelangen sofort ins Gehirn und führen zu innerer Unruhe, Stimmungsschwankungen, Migräne, sowie zu einer höheren Vergesslichkeit.
Das liegt daran, dass die Blut-Hirn-Schranke, eine Barriere zwischen dem zirkulierendem Blut und Gehirn, bestimmte Trägersubstanzen für verschiedene Aminosäuren hat und die Aminosäuren unterschiedliche Auswirkungen im Gehirn verursachen. Man kann die 21 Aminosäuren in 5 Gruppen unterteilen. Innerhalb dieser Gruppe konkurrieren die verschiedenen Aminosäuren um solch eine Trägersubstanz. So konkurriert Phenylalanin z.B. mit Methionin und Asparaginsäure mit Glutaminsäure. Das Ei enthält ganz viele verschiedene Aminosäuren und deshalb gelangt nur ein kleiner Teil des Phenylalanins und der Asparaginsäure im Gehirn. Im Gegensatz aber dazu enthält das Aspartam nur Phenylalanin und Asparaginsäure und diese beiden Aminosäuren stehen nicht in Konkurrenz zueinander um eine Trägersubstanz und werden von unterschiedlichen Trägersubstanzen sofort ins Gehirn transportiert. Und sowohl Phenylalanin als auch Asparaginsäure haben eine überstimulierende Wirkung auf das Gehirn.
Zum Thema Krebs und erhöhte Leptinausschüttung und somit Fetteinlagerung lässt sich streiten; für beide Seiten gibt es sehr viele Belege durch viele Studien. Jedoch sind die meisten Studien, die kein erhöhtes Gesundheitsrisiko ausweisen, von der Industrie finanziert worden. Die meisten unabhängigen Studien sind aber anderer Meinung."
Zitat Dominik Notz auf https://www.dr-feil.com/blog/allgemein/achtung-suessstoff-falle.html