07.05.2020
Hallo,
probier es mal mit Intervallfasten.
Ich praktiziere das selber schon seit vielen Monaten und habe eher das Problem andersherum, weswegen ich nicht mehr 7 Tage die Woche 16/8 faste (von 20:00 - 12:00/13:00) sondern nur noch unregelmäßig an 2-4 Tagen die Woche. Außerdem habe ich festgestelt, dass härtere Trainingseinheiten deutlich leichter zu bewältigen sind, wenn ich vor dem Training ein paar KH (Haferflocken in dem Fall) zu mir nehme.
Die 16/8 Methode ist ziemlich leicht durchzuhalten, erfordert also nicht viel Willenskraft, sonst könnt ich es nicht
.
Nur um ein paar Zahlen aus meinem näheren Umfeld zu nennen.
Ich hatte es einer Nachbarin empfohlen, die innerhalb weniger Monate um 9 Kilo abgenommen hat.
Dito einem Nachbarn, dessen Hund ich regelmäßig Gassi führe. Der hat über 10 Kilo abgenommen. Bei 1,86 von 96 kg auf 85 kg.
Beiden sieht man nicht nur die Gewichtsabnahme an, sondern sie versprühen auch deutlich mehr Elan und Energie.
Die Freundin der Nachbarin hat mit 16/8 Intervallfasten gleich 12 kg abgenommen.
Zumindest von den Nachbarn weiß ich, dass sie nicht mehr Sport wie vorher machen. D.h. mit Ausdauer + Krafttraining dürften sich noch deutlichere Ergebnisse erzielen lassen.
Bei den Ernährungsdocs gibt es Sendung, wo einer Patientin zu Intervallfasten geraten wird.
Es ging aber nicht primär um Gewichtsreduktion. Deswegen finde ich den Beitrag jetzt auch nicht auf die Schnelle. Wenn ich mich recht entsinne hat die Frau in ein paar Monaten über 20 kg abgenommen. Einfach so nebenbei.
Wenn du mehr zu Intervallfasten wissen möchtest: Von Patric Heizmann gibt es ein interessantes Youtube-Video, wo auch Gegenanzeigen wie z.B. Migräne, Sodbrennen und ein paar mehr angesprochen werden.
Intervallfasten ist also nicht für jeden. Im Zweifelsfall einfach mal ausprobieren.
Richtig umgehauen hat mich aber ein anderes Youtube-Video. Ich glaub von Prof. Madeo.
Im Versuch hat man Mäuse den ganzen Tag über mit (zu) vielen Käsestückchen gefüttert. Die sind wie zu erwarten war mit der Zeit reichlich "mopsig" geworden und hatten schlechte Blutwerte.
In einer Kontrollgruppe hat man Mäuse mit der gleichen Menge von Käsestückchen gefüttert. Mit einem Unterschied. Innerhalb von 24 Stunden mussten sie 12 Stunden fasten, hatten also nur 12 Stunden Zeit, sich die Käsestückchen einzuverleiben.
Und? Überraschung. Die Mäuse von der Kontrollgruppe hatten normales Körpergewicht/Blutwerte und waren fidel.
Ob das jetzt so 1:1 auf den Menschen übertragbar ist, weiß ich nicht. Die 12h Fasten erscheinen für den menschlichen Organismus zu kurz. Aber von der Tendenz her könnte es schon passen. D.h. der Effekt ist nicht (allein) auf eine mögliche Kalorienreduktion zurückzuführen, die sich ggf. aufgrund der kürzeren Zeit der Nahrungsaufnahme einstellen würde, sondern ein Effekt des intermittierenden Fastens.
VG
Reinhard