31.05.2016
@P s i r am....bitte mal informieren, wer dahinter steckt. Es weht einem von dort ein starker Wind pro Schulmedizin bzw. Pharmalobby entgegen. Für meinen Geschmack ein ziemlich empathieloser Verein. Der sich allein an Studien orientiert und lebensnahe empirische Abwägungen und Erfahrungswerte knallhart ausschliesst. Damit auch ein radikales Klima schafft.
Scheint für mich aber eine Konsequenz als Reaktion auf die vielen Scharlatane im Esoterikbereich zu sein.
Prinzipiell ähnlich wie eine perverse Massentierhaltung die Tendenz zum Veganismus nach sich zieht.
Und dass die auch gegen Dr. Strunz wettern, ist entsprechend naheliegend.
Zur Fäulnis durch Eiweiss: Reden wir hier von Putrescin bzw. Leichengift und biogenen Aminen? Die auch in Käse und Grapefruitsaft vorkommen.
Anonsten kann man mit einer ausgewogenen Ernährung, die auch keimabtötende Komponenten enthalten sollte, wie z.B. Ingwer, Knoblauch, doch für genügend Ausgleich sorgen.
Ballaststoffe tuen ihren Teil dazu. Inwiefern pflanzliche Eiweisse mit basischem Charakter hier anders verstoffwechselt werden als tierische säurebildende wäre entsprechend abzuwägen. Lässt sich aber ebenso kompensieren, i.B. wenn die Entgiftungsfunktionen des Körpers normal arbeiten.
Eine einseitige Ernährung birgt immer die Gefahr gewisser Risiken, da jeder mit seinem individuellen Metabolismus und genetischer Veranlagung anders darauf reagiert. Folglich ist eine Tendenz zu gesteigerter Fäulnis bis hin zu chronischen Blähungen wohl auch einer verminderten Vielfalt an guten Darmbakterien geschuldet. Woraus schliesslich diverse Unverträglichkeiten bis hin zu Allergieausbrüchen resultieren können.
Wenn man nun z.B. zu wenige Milchsäurebakterien im Darm trägt, besteht doch die Möglichkeit, dass dann auch Milchprodukte inkl. Milcheiweiss nur ungenügend verstoffwechselt werden, was entsprechende Problem verursacht. Mit einem Aufbau der Darmflora mit Bifidobakterien sollte sich folglich Erleichterung einstellen. Es besteht aber, orientiert am Mikrobiom der Hadza auch eine Darmflora ohne Milchsäurebakterien "anzüchten".
Enterotypen können sich also der These nach wandeln, der Übergang dürfte jeweils zwar etwas holprig sein. Aber kann sich ja ausprobieren, welches "Darmklima" einem am angenehmsten und dem individuellen Wohlbefinden am zuträglichsten erscheint. Gelebte Individualempirie. Die wissenschaftlich zwar nicht unbedingt haltbar ist. Aber wen juckst, wenns mir dadurch besser geht und ich den Arztbesuch spare?