Forum: Ernährung - heutige News: LC erhöht Grundumsatz
Hej Uli,
Das Wort "kalorienarm" taucht übrigens in der englischen Quelle, die ich gelesen habe (Zoe Harcombe) nicht auf.
Stimmt, in den aktuellen Dietary Guidelines for Americans 2025-2030, geht´s nicht direkt darum "Kalorienarm" zu essen. Im Vordergrund stehen echte, nährstoffreiche Lebensmittel und das Vermeiden von zu stark verarbeiteten Sachen und Zucker. Nicht die die Kalorien zählen sondern die Qualität der Lebensmittel und die Portionsgrößen der Speisen!
r
Hallo zusammen,
ja, das ist wirklich eine Revolution. Und ein unerwarteter Lichtblick in der aktuellen US-Politik.
Aber leider ist hier ein unauflöslicher Widerspruch eingebaut: Es werden natürliche Lebensmittel empfohlen, allen voran rotes Fleisch, Geflügel und Vollmilch(-produkte), daneben Gemüse. Bei den gesunden Fetten werden natürliche Fette in echten Lebensmitteln Olivenöl, Butter und Rindertalg genannt.
Tierische Proteinquellen werden vor den pflanzlichen genannt. Und die Empfehlungen für Protein werden auf 1,2 bis 1,6 g/kg Körpergewicht erhöht.
Aber die aus den Anfängen der Ernährungsempfehlungen von 1980 stammende Obergrenze für gesättigtes Fett wird beibehalten: Gesättigtes Fett sollte 10% der täglichen Kalorien nicht übersteigen. Und das ist gerade mit natürlichen, nährstoffreichen tierischen Lebensmitteln nicht zu erreichen.
Das Wort "kalorienarm" taucht übrigens in der englischen Quelle, die ich gelesen habe (Zoe Harcombe) nicht auf. Es ist höchsten von "der richtigen Menge (the right amount)" die Rede.
Aber wenn der Autor deiner Quelle Ole seinem Text voranstellt, dass ein mündiger Bürger nicht den Staat braucht um zu wissen, wie er sich ernähren soll, kann ich nur müde lächeln. Auch die mündigsten Bürger "wissen", dass gesättigtes Fett ungesund ist und greifen ohne nachzudenken zu fettarmen Produkten. Nach jahrzehntelanger Verunglimpfung von tierischem Fett, Eiern und immer mehr auch von Fleisch.
Hej
"In den USA wird nun eine kalorienarme, fett- und proteinreiche Ernährung empfohlen. Gesundheitsminister Robert F. Kennedy hat damit die bisherigen Empfehlungen um 180 Grad gedreht und die berühmte „Ernährungspyramide“ auf den Kopf gestellt."
"Durch diesen Ansatz soll die Prävalenz von Adipositas, Diabetes und Herzkrankheiten sinken, die in den USA epidemische Ausmaße angenommen haben. Jedoch ist diese Form der Ernährung – proteinreich und keine Angst vor natürlichen Fetten – in der Regel weitaus teurer als billige kohlenhydratreiche Ernährung. Vor allem wenn man auf eine entsprechende Qualität bei Fleisch und Fisch achtet."
"Kennedys Ansatz ist durchaus radikal. Denn WHO und damit fast alle Mitgliedsstaaten empfehlen weiterhin eine hohe Menge an Kohlenhydraten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, dass mehr als 50 Prozent der zugeführten Kalorien aus Kohlenhydraten besteht – eine High-Carb-Diät"
Quelle:
https://tkp.at/2026/01/09/low-carb-kennedy-stellt-ernaehrungspyramide-auf-den-kopf/
Stelle irgendeine Behauptung auf und suche die passende Studie.
I. Bier macht glücklich
Die vielversprechendsten Testergebnisse zeigte dabei die Substanz Hordenin, ein Inhaltsstoff von Gerstenmalz und Bier. „Es ist schon überraschend, dass – ohne dass wir speziell in der Gruppe der Genussmittel gesucht haben – ein Inhaltsstoff von Bier zur Aktivierung des Dopamin-D2-Rezeptors führt“, sagt Prof. Dr. Monika Pischetsrieder.
Genau wie Dopamin aktiviert Hordenin den Dopamin-D2-Rezeptor – mit einem wichtigen Unterschied: Er funktioniert über einen anderen Signalweg. Hordenin aktiviert den Rezeptor im Gegensatz zu Dopamin ausschließlich über sogenannte G-Proteine, was zu einem nachhaltigeren Effekt auf das Belohnungszentrum führen könnte. Ob die im Bier enthaltenen Mengen für eine spürbare Beeinflussung des Belohnungszentrums ausreichend sind, untersuchen die Forscher zurzeit. Insgesamt deuten die Ergebnisse aber darauf hin, dass Hordenin zum stimmungssteigernden Effekt von Bier beitragen könnte.
2. Bier und Zigaretten schützen vor Parkinson;
Bierliebhaber dürfen sich freuen: Eine bestimmte Komponente des Getränks schützt offenbar unsere Gehirnzellen.
Die Verbindung namens Xanthohumol kann neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz oder Parkinson verhindern oder das Fortschreiten verlangsamen.Xanthohumol gehört zu den Flavonoiden. Diese Antioxidantien schützen vor freien Radikalen, die Zellen entarten lassen können. Krebs ist häufig die Folge. Xanthohumol kommt ausschließlich im Hopfen vor.
Das haben chinesische Forscher herausgefunden.
Xanthohumol gehört zu den Flavonoiden. Diese Antioxidantien schützen vor freien Radikalen, die Zellen entarten lassen können. Krebs ist häufig die Folge.
Das Ergebnis: Xanthohumol neutralisierte die schädlichen Moleküle und führte dazu, dass bestimmte Schutzgene, sogenannte cytoprotektive Gene, verstärkt produziert wurden. Diese Gene schützen Zellen vor Krankheiten wie Krebs, neurodegenerativen Erkrankungen und Entzündungen.
III. Eiweiß (tierisches ) ist das neue Rauchen. Valter Longo, u.a.
Hallo Carlos,
Wer maßvoll Bier trinkt, hat ein um 30 Prozent niedrigeres Risiko, an Parkinson zu erkranken, als Menschen, die nie Bier trinken.
Eines darf man auch nicht vergessen:
Unter den Biertrinkern sind meist Gesunde, also Leute, die Alkohol trinken DÜRFEN.
Denen hat es weder der Arzt verboten, noch nehmen sie Medikamente, bei denen man keinen Alkohol
trinken darf.
Manchmal sind auch einfach Ursache und Wirkung vertauscht., das wird aber durch das
Studiendesign nicht unbedingt offenbar. Denn dazu hätte man dies gezielt abfragen müssen.
Viele Grüße
SK
„Wer maßvoll Bier trinkt, hat ein um 30 Prozent niedrigeres Risiko, an Parkinson zu erkranken, als Menschen, die nie Bier trinken.“
Wie viel Bier gilt denn als maßvoll? Einmal im Jahr am Oktoberfest eine volle Maß?
Oder täglich 0,2 l ? Oder täglich 0,5l? Oder täglich eine volle Maß?
Diese völlig unpräzise Vorgabe „ maßvoll “ führt zu einem präzisen Ergebnis 30%???
Wer verzapft denn so einen Unsinn? Die zugehörige Rechnung oder Herleitung möchte ich einmal sehen.
Nicht nur Rauchen schützt vor Parkinson, sondern auch Bier trinken. Hernan von der Harvard School of Public Health in Boston* fand heraus: Wer maßvoll Bier trinkt, hat ein um 30 Prozent niedrigeres Risiko, an Parkinson zu erkranken, als Menschen, die nie Bier trinken.
Jemand der schon lange raucht und maßvoll Bier trinkt, wird wohl von Parkinson verschont bleiben. Na ja dafür bekommt er andere Probleme.
@Carlos, ich hab' mal recherchiert. Die Datenlage ist eindeutig. Rauchen schützt vor Parkinson. Je mehr, desto besser. Echt krass.
Der Mechanismus ist wohl Hauptsächlich, daß Nikotin die Dopaminausschüttung anregt. Aber "es wird vermutet", daß auch andere Bestandteile des Rauchs zu der Wirkung beitragen.
Viele Grüße,
Patricia (ohne D.)
Öffentlich kaum bekannt ist, dass Rauchen vor Parkinson schützt. Je länger die Leute rauchen, desto besser der Schutz.
Hej Carlos,
du bist doch ein Anhänger von historischen (Gesundheits) Büchern...
Kennst Du schon folgendes :
"Der Tabakraucher als Gesundheitshelfer" von Alfred M. Lindelöf (1932)
In diesem Buch wird sogar beschrieben, das das Rauchen von Zigretten zur Förderung der Verdauung und der geistigen Wachsamkeit beitragen könnte.
Sehr interessant... in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert wurden Zigaretten tatsächlich häufig als "medizinisch" wirksam angepriesen.
Echt krass !!! Gott sei Dank ist man heute schlauer und trotzdem wird weiter geraucht....