25.11.2021
Thorsten/Dragan,
Du hast gestern eine Liste mit den 16 Bundesländern, den zugehörigen aktuellen Inzidenzen und den Hospitalisierungen eingebracht.
„Es darf sich jeder selber ein Bild davon machen, es hier eine Korrelation zwischen Impfquote und der Anzahl der Neuinfektionen und der Hospitalisirungsrate gibt.“
Da die Zahlen der Inzidenzen sehr stark davon abhängen, wie viele Testungen durchgeführt werden, lasse ich sie weg. 85% der Infizierten merken davon gar nichts, weil sie keine Symptome haben.
Wichtig ist doch, dass die Krankenhäuser nicht überlastet werden, und deshalb ist einzig und allein die Zahl der Hospitalisierungen wichtig.
„Die Bevölkerungszahlen der einzelnen Bundesländer sind bei dieser Betrachtung übrigens irrelevanlt, da es sich um eine auf 100.000 Personen normierte Darstellung handelt.“
Das ist mir natürlich bekannt. Ich habe bei meiner letzten Betrachtung absichtlich die 3 bevölkerungsreichsten Länder betrachtet, da sich hier stark schwankende Infektionszahlen weniger auswirken.
Ich nehme aus Deiner Tabelle einmal 4 Bundesländer heraus. Für diese 4 gilt: Je größer die Impfquote, desto höher die Hospitalisierungszahl. Ich mache es nicht wie Ancel Keys und behaupte, dass dies dann generell gilt. Das wäre natürlich falsch.
Allerdings ist damit Deine Behauptung widerlegt, dass Impfquote und Hospitalisierungszahl korrelieren.
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Bundesland
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Impfquote in %
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Hospitalisierungen pro 100.000
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Niedersachsen
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69,8
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4,2
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Schleswig-Holstein
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72,4
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6,0
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Hamburg
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73,7
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6,9
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Bremen
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79,7
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8,2
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„Sie Fragen, "sollen die 5 Prozentpunkte [zwischen BY/BW und NRW] den großen Unterschied [bei Inzidenz und Hospitalisierung] bewirken?"
Ja, was sonst? Haben Sie eine andere schlüssige und plausible Erklärung?“
Wie Du siehst, hat HB eine um 10 Prozentpunkte größere Impfquote als NS. Aber die Zahl der Hospitalisierungen ist fast doppelt so groß.
Bayern hat heute eine Bettenbelegung mit positiv getesteten Intensiv-Patienten von 1.019. Im letzten Winter war die maximale Belegung am 02.01.2021, 5 Tage nach Beginn der Impfungen, mit 912 Intensiv-Patienten. In allen anderen Bundesländern haben wir momentan noch nicht das Maximum des letzten Winters erreicht.