Hallo Albrecht!
Wahrscheinlich ist der IgG 4 Switch insbesonders bei den Corona-Impfungen aufgefallen. Was nicht zugleich nicht zwanghaft bedeuten muss, dass er zuvor bei (Mehrfach-) Impfungen oder auch natürlichen wiederkehrenden Infektionen nicht existent war. (Sollte ich hier falsch liegen, so kann das gerne korrigiert werden.)
Ob es ein eher unbedeutendes vörübergehenes Phänomen ist oder eine langfristige Komplikation mit negativen Folgen auf den Immunstatus lässt sich vorerst nicht wirklich verifizieren.
Entscheiden wäre z. B. der weitere Verlauf all jener bei denen der IgG4 Switch vorlag und zukünftig vorliegt. Dann müsste man die Kohorte sinnvoll und differenziert den Risikoprofilen, Altersstrukturen, Geschlecht - es mag noch weitere sinnvolle Parameter geben - und Komorbiditäten zuteilen und eine entsprechende Vergleichsgruppe haben.
Erst einmal lässt sich nur spekulieren, was bei einer solchen Verlaufsstudie herauskommen würde.
Wenn meine Einschätzung dahin geht, dass der IgG4 Switch bei einigen Leuten mit weiteren langfristigen Komplikationen verbunden ist, jedoch nicht bei allen Betroffennen aus der IgG 4 Switch-Gruppe, dann spekuliere ich laienhaft mit Nicht-Wissen und Annahmen die keine solide Grundlage haben.
Ohne den klaren Verlauf zu kennen bleibt vorerst alles reine Spekulation die niemanden konkret wirklich weiterhilft.
LG, Claudia