02.03.2021
Schade Albrecht,
"Karte mit Todes- und Zwischenfällen nach Impfung"
alles nur Korrelationen, aber kein einziger echter kausaler Zusammenhang. Wenn verstärkt in der älteren Seniorengruppe geimpft wird, in der auch sowie so ganz regülär die meisten"natürlichen" Todesfälle auftreten, ist es alleine statistisch vorhersagbar, dass eine gewisse Anzahl an Personen zufällig auch nach einer Impfung stirbt. Darüber hinaus sind auch mehrfach Infektionsausbruche als Todesfälle gekennzeichnet oder bereits klar widerlegte "Impftote" weiterhin als solche gezählt. Kein Erklärender Text. Wer ist der Urheber der Darstellung?
Wieso kommen Anti-Corona-Sektierer eigentlich nicht auf die Idee auch hier die Frage nach "an" oder "mit" der Impfung gestorben zu stellen?
Wiseo heißt es so oft bei der Corona-Erkrankung mit Todesfolge lapidar "Die wären doch eh bald gestorben" und bei der Impfung nicht?
Zusammenhänge bewußt verkennen oder herbeifabulieren, Fakten erfinden und mit zweierlei Maß urteilen, DAS ist offenbar Querdenken; hauptsache, es passt ins eigene ideologische (oder besser: ideotische) Korsett.
Nochmal: wir haben mittlerweile auch in Deutschland mehr verabreichte Impfdosen (4Mio.), als positiv Getestete (<2,5Mio). Coronatote ("an" oder "mit" : 85-90% vs. 10-15%) >70.000. An der Impfung verstorbene 0 (in Worten Null); ok lassen wir hier mal eine "Dunkelziffer" von 1000 zu (reine, völlig übertriebene Annahme als Konzession an die Querdenker), dann ist die Corona-Infektion/Erkrankung immer noch ca. Faktor 100 tödlicher, als die Imfung. Wie man angesichts dessen von einem schlechten Nutzen-Risko-Verhältnis der Impfung sprechen kann, geschweigedenn von einem höherer Risiko bei der Impfung, als bei der Erkrankung, will sich mir nicht erschließen. Vieleicht kann mir das ja mal jemand erklären oder nochbesser vorrechnen.
LG Thorsten