12.06.2022
Der Link verdeutlicht dass auch in modernen Protokollen Lysin eine Rolle spielt. Obgleich viele Vit. C als veraltet betrachten, das Dreieck von Alphaliponsäure (Zwischenprodukt im Stoffechse, fett- u. wasserlöslich), Vitamin C (wasserlöslich) und den fettlöslichen Antioxidantien die über Alphaliponsäure (ALA) und Vitamin C nach Oxidatin durch Neutralisierung eines freien Radikals von ALA allein oder ALA in Verbindung mit Vitamin C wieder reduziert werden - und somit dem System erneut zur Verfügung stehen - besteht auch noch heute. (Burgerstein, Strunz, Jopp, Hoffer, u. a.) Uralt Protokolle von Pauling in denen mit hochdosierten Vitamin C erfolgreich auf die Blutfette eingewirkt wurde betreffend Oidation und gar der Senkung von Blutfetten mögen antiquitiert erscheinen, dennoch sind es Ortho-Grundlagen. Allein deshalb weil bei Blutfetten und Oxidation Vitamin E eine Rolle spielt das wiederum auf Vitamin C angewiesen ist.
Ausgehend vom Ursrungsmail des Threads: Ein genetisch bedingtes zu hohes Lipoprotein A ist sehr wohl als Risikofaktor für Arteriosklerose zu betrachen.
ich hatte ja erähnt, dass moderne Protokolle sich durchaus vom Linus-Pauling-Protikoll abheben können, allerdings wird aus dem Link klar ersichtlich dass bei LPA Lysin eine wichtige Rolle spielt. Wenn du dich schwer damit tust dass auch ein Dr. Strunz in Frohmedizin auf Linus Pauling zurückgreift weil er der erste war der diesen Zusammenhang von Lysin und Gefäßschutz und der Möglichkeit mit Lysin - eingebunden in andere orthomolekulare Substanzen - ggf. LPA-Ablagerungen zu entfernen klar formuliert hat, dan weiß ich auch nicht weiter.
Stimmt, diese Uralt-Protokolle betr. Arteriosklerose sind insofern inkomplett als dass heutige Protokolle vor allem auch Omega 3 mit Cofaktoren einbeziehen. Wie es machbar ist bei genetisch bedingt zu hohen Blutfettwerten nach einem eher aktuellen Protiokoll von Dr. Schmiedel zu arbeiten in denen u. a. 9 g Omega 3 vrkommt - initial für 6 Monate -, da kannst du gerne mal bei Greg nachfragen. Das ist übrigens gar nicht so einfach bei hohen Blutfetten noch mal eine ordentliche Portion Omega 3 drauf zu packen und dieses Paket mit ausreichend oxidativen Schutz und Antioxidantien auszustatten.
Nach wie vor bleibt es dabei, dass viele orthomolekulare Ärzte Vtamin C bei Arteriosklerose nicht außen vor lassen. Auch hat heute noch OPC im Zuammenhang mit Vitamin C die Wirkung Serin und Prolin über eine "Brücke" zu verbinden so dass die Gefäße elastisch bleiben. (Das geht auch über Vitamin C allein, allerdings braucht man dann sehr viel höhere Mengen.) Es passiert heute noch Menschen das sich durch die Einnahme von OPC und Vitamin C deren Blutdruck senkt. Starre, unflexible Gefäße sind auch ein Weg der zu Arteriosklerose führt.