14.12.2019
Hi Ramona & Max ,
bei mir ging es falsch herum, weil ich einfach mal etwas austesten wollte. Einen solchen entscheidenden Effekt feststellen zu können hätte ich nicht erwartet. (In der Tat hilft mir zum jetzigen Zeitpunkt 1 g Vitamin-C zum Einschlafen, andere würde diese Einschlafhilfe allein wachhalten.)
Vorerst war ich betreffend OPC recht skeptisch. Dann dachte ich mir: Ausprobieren geht über Studieren, reines Buchwissen ist Mist und führt zu nichts.
Ob manche YouTube-NEM-Aktivisten in ihren Videos Vorbilder sind, wenn sie Packungswiese Vitamin-B-12, Jodhaltige Algen und Flaschenweise Vitamin-D konsumieren, um auf die Gefahrlosigkeit von Vitaminen aufmerksam zu machen? Mindestens einen von diesen beiden ist es durchaus zuzutrauen, eine ganze Packung von MPC im Selbstversuch auszuprobieren. Allerdings hätte ich es besser gefunden, die Person hätte die Wunder-Message über MTC selbst gepostet. So bleibt vorerst nur, das MTC-Wunder betreffend eines akut verbesserten Sehvermögens skeptisch zu betrachten. Es ist zu naheliegend, dass mit Gerüchten Verkaufsargumente geschürt werden.
Jedoch kann ich mir durchaus vorstellen, dass OPC auch ein heilsames Potential betreffend einer Hochdosistherapie hat. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass es gute Gründe geben mag, weshalb es vor allem Leuten hilft, die zu wenig Histamin haben. In der stärksten Ausprägung von Histapenie sind die kleinsten Gefäßverästelungen bruchhaft, schwach und unterentwickelt, vor allem im Frontallappen. (*1) Gibt man hier Stoffe, welche auch die kleinsten Gefäße unterstützen, so kann es zu erstaunlichen Ergebnissen führen. In einer kleinen Studie in Paris wurde eine bedeutende Anzahl von schizophrenen Patienten symptomfrei durch die Gabe von Rutosid, einem Quericetin welches vor allem verwendet wurde, um die Wände von Venen zu stabilisieren, somit es zu einer geringeren Ödem-Bildung kommt.(*2) Folgt man der Argumentation der gefäßstabilisierenden Wirkung, so kann sie sich nicht nur auf die Venen beziehen. Ich denke man kann tatsächlich davon ausgehen, dass die „Pariser-Wunder-Heilungen“ etwas mit dem Gefäßstatus bei Histapenie und den günstigen Eigenschaften von gefäßstabilisierenden Stoffen zu tun haben.
LG,
Claudia
@ Ramona: Ich denke ich kann dein letztes Mail mit jetziger praktischer Erfahrung besser nachvollziehen. Hilft viel auch viel, oder gibt es eine Höchstgrenze, ab der keine weiteren Effekte auftauchen?
(*1): Journal of Orthomolecular Medicine (Histapenie und psychisch/psychiatrische Auswirkungen)
(*2): Dr. Ullrich Strunz: „Frohmedizin“, A. Hoffer u. A. W. Saul: „Orthomolecular Medicine For Everyone”