Eine interessante Studie, die die Erkenntnisse selbst als ein Pradoxon bezeichnet. Offenbar scheint es nicht so zu sein, dass hohe Cholesterinspiegel grundsätzlich negativ zu bewerten sind, sondern in bestimmten Verbindungen/Cholesterinzusammensetzungen sogar positiv.
Der Hauptrisikofaktor scheint demnach ein HDL kleiner 40 zu sein und eine ungünstige Zusammensetzung des LDL mit zu vielen kleinen, dichten Partikeln, was ich auch schon anführte.
Wie die Studie ausführte, seien erweiterte Untersuchungen notwendig, um die Cholesterintheorie neu zu bewerten. Jetzt einfach zu resumieren, hohe Cholesterinwerte wirken grundsätzlich lebensverlängernd, gibt die Studie leider nicht her. Aber es zeigt sich, daß der schulmedizinische Weg, Cholesterin so tief wie möglich, nicht der Königsweg ist, man erkauft sich das verringerte Aterioskleroserisiko mit einem erhöhten Risiko anderer Krankheits- und Todesrisiken, wie z.B. Krebs.
Allerdings sieht die Bewertung eines Infarkpatienten, der als Hochrisikopatient gilt, anders aus, als die eines "Gesunden".
Ich hoffe, die neuen Erkenntnisse werden schnell untermauert und genauer definiert um dann ...schnellstmöglichst...Eingang in die Schulmedizin zu finden! Es ist immer traurig zu sehen, wie lange es dauert, bis dieser Tanker Schulmedizin sich mal bewegt.
Auf jeden Fall sehe ich persönlich mich darin bestätigt, mehr auf die Zusammensetzung, als auf die Höhe zu achten, diese aber nicht gänzlich ausser Acht zu lassen.